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Beachvolleyball-WM : Da waren es nur noch zwei

  • Aktualisiert am

Die letzten Deutschen in den Niederlanden: Katrin Holtwick und Ilka Semmler Bild: FIVB

Nach dem Achtelfinale sind bei der Beachvolleyball-WM von sechs deutschen Teams fünf ausgeschieden. Der Siegeszug von Katrin Holtwick und Ilka Semmler führt derweil ins Halbfinale.

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          Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben bei der Beachvolleyball-WM in den Niederlanden das Halbfinale erreicht. Die zweimaligen deutschen Meisterinnen aus Berlin schlugen am Donnerstag in Rotterdam Lauren Fendrick/Brooke Sweatz aus den Vereinigten Staaten mit 2:0 (21:18, 21:15).  Im Kampf um die Medaillen erwarten sie jetzt drei Teams aus Brasilien.

          Für die 31-jährige Holtwick und die zwei Jahre jüngere Semmler ist es bei ihrer vierten WM-Teilnahme die beste Platzierung. Als bisher bestes Resultat bei Großveranstaltungen standen Platz neun bei Olympia 2012 in London und bei der WM 2011 in Rom zu Buche. Das WM-Halbfinale findet am Samstag in Den Haag statt.

          Dagegen haben Jonathan Erdmann und Kay Matysik (Berlin) am Nachmittags ihr Achtelfinalspiel gegen die beiden Amerikaner John Hyden/Tri Bourne in drei Sätzen (19:21, 25:23, 9:15) verloren und sind damit ebenso ausgeschieden, wie am Vorband schon Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif, die dem amerikanischen Duo Nicholas Lucena/Theodore Brunner 0:2 (18:21,15:21) unterlegen waren.

          Karla Borger fand ihr Ausscheiden „unfair“

          Alle anderen drei deutschen Beach-Teams waren am Vortag ausgeschieden. Gezeichnet von der Hitzeschlacht bei fast 40 Grad haderten vor allem Britta Büthe und Karla Borger mit ihrem Schicksal. „Wenn man unsere Leistungen im gesamten Turnier sieht, ist das einfach unfair“, ärgerte sich die 26-jährige Karla Borger über das frühe WM-Aus mitten in der heißen Amsterdamer Innenstadt.

          Nach dem Sieg in einer schweren Vorrundengruppe traf die WM-Zweiten von 2013 der K.o. gegen die Kanadierinnen Heather Bansley und Sarah Pavan in drei Sätzen (13:21, 21:19,13:15) völlig überraschend. „Es fehlten zwei Punkte, das tut extrem weh“, bemerkte Karla Borger mit Tränen in den Augen. „Vielleicht waren sie einen Tick überzeugter“, meinte Britta Büthe zum Gegner.

          Ihnen ist das Smilen vergangen: Karla Borger (vorne) und Britta Büthe finden ihr Ausscheiden „unfair“
          Ihnen ist das Smilen vergangen: Karla Borger (vorne) und Britta Büthe finden ihr Ausscheiden „unfair“ : Bild: dpa

          Auch Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg) sowie Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen), alle zum Saison-Höhepunkt mit großen Ambitionen gestartet, mussten sich mit Platz 17, 7000 Euro Prämie und 200 Punkte für die Weltrangliste zufrieden geben

          Das Aufsteigerteam Laboureur/Sude scheiterte mit 0:2 (18:21, 14:21) an Mashkova/Tsimbalova (Kasachstan). Ludwig/Walkenhorst verloren mit 0:2 (16:21, 16:21) gegen die Russinnen Birlowa/Ukolowa.

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