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Beachvolleyball-WM : Borger und Büthe im Halbfinale

  • Aktualisiert am

Glänzende Übersicht: Karla Borger Bild: AFP

Die WM-Debütantinnen Karla Borger und Britta Büthe kommen so weit, wie noch kein deutsches Beachvolleyball-Duo vor ihnen. Für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst endet der Weg im Viertelfinale.

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          Karla Borger und Britta Büthe stehen im Halbfinale der Beachvolleyball-WM. Nach einem hart erkämpften 2:1 (17:21, 21:16, 15:11)-Sieg gegen die Amerikanerinnen Lauren Fendrick/Brittany Hochevar erreichten die beiden am Freitag abend die Vorschlussrunde im polnischen Stare Jablonki, in der sie am Samstag auf das amerikanische Duo April Ross/Pavlik treffen.

          Es ist schon jetzt ein historischer Erfolg für die beiden WM-Debütantinnen. Noch nie standen deutsche Frauen im Halbfinale einer Weltmeisterschaft. „Ich bin voll sprachlos, mir kamen eben die Tränen“, sagte Karla Borger ergriffen.

          Im Viertelfinale ebenfalls am Freitag hatten Borger/Büthe zuvor Natalia Dubovocova und Dominika Nestarcova (Slowakei) deutlich mit 2:0 (21:17, 21:12) abgefertigt. Karla Borger glänzte dabei mit viel Übersicht und starken Aufgaben. „Karla hat die Slowakinnen so im Griff gehabt, dass sie keine Chance hatten“, sagte ihre Partnerin Britta Büthe.

          Laura Ludwig und Kira Walkenhorst beenden die WM auf einem fünften Platz. Nach der Partie gegen die Chinesinnen Xue/Zhang Xi war im Viertelfinale für die Hamburgerinnen Schluss (15:21, 15:21). Nach dem Sensationscoup gegen Brasilien in der ersten K.o.-Runde hatten sie im Achtelfinale die Russinnen Jewgenija Ukulowa und Ekaterina Chomjakowa glatt mit 2:0 (21:19, 21:16) geschlagen.

          Die Berliner Jonathan Erdmann und Kay Matysik sind als erstes deutsches Männerteam ins Achtelfinale eingezogen. Die deutschen Meister bezwangen in der ersten K.o.-Runde die Österreicher Alexander Huber und Robin Seidl mit 2:0 (24:22, 21:17), konnten aber nicht überzeugen. „Leider haben wir zu viele Eigenfehler produziert, zum Glück haben die Ösis mitgemacht“, erklärte Matysik.

          An diesem Samstag treffen Erdmann/Matysik im Kampf um den Viertelfinal-Einzug auf dem Centre Court, wo 9000 Zuschauer Platz finden, auf die Lokalmatadore Michal Kadziola und Jakub Szalankiewicz. „Zweimal waren wir schon WM-Neunter, jetzt soll es besser werden“, sagte Erdmann. „Ich denke, dass Polen mehr unter Druck steht“, sagte Matysik.

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