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Streit im Beachvolleyball : Kleinkrieg auf Sand

Hättest Du geschwiegen, Alex...: Beach-Macher Walkenhorst hat verbal weit übers Ziel hinaus geschossen. Bild: Picture-Alliance

Beachvolleyballer Alexander Walkenhorst versteht sich als geradliniger Kämpfer für die gerechte Sache. Diesmal legt er sich mit Verbands-Geschäftsführer Klemperer an – und schießt übers Ziel hinaus.

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          Wer Beachvolleyball von seiner Entstehungsgeschichte her liebt, der muss zumindest ein halber Revolutionär sein. Die Beacher haben sich einst vom Verband abgewendet, weil ihnen der herkömmliche Hallensport zu öde wurde und die Strukturen zu verkrustet. In dieser Tradition muss man Alexander Walkenhorst betrachten. Der 32-Jährige spielt sein halbes Leben lang Beachvolleyball – den Sport, den er liebt – und bei dem er sich im Versuch, es besser zu machen, immer wieder mit dem Establishment anlegt.

          Achim Dreis
          Sportredakteur.

          In den vergangenen Wochen und Monaten rieb der gebürtige Essener sich in einer Vierfachrolle auf: als Organisator der neuartigen Beach-Bundesliga, als Betreiber des Szene-Podcasts „Ohne Netz und sandigen Boden“, als Kommentator auf dem Streamingportal Twitch, bei dem Beachvolleyball eine neue Zielgruppe fand – und natürlich als Spieler. Ein Muskelfaserriss im Bauch stoppte jüngst seinen sportlichen Weg. Das Training konnte er immerhin schon wiederaufnehmen. Seine große Klappe bremste ihn dagegen bei den anderen Tätigkeiten aus.

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