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Beachvolleyball : Noch ein Sieg bis Olympia

Arme hoch: Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur sind zum Saisonende gut drauf Bild: dpa

Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur setzen ihren Siegeszug beim Olympia-Qualifikationsturnier fort. Nur ein Erfolg fehlt dem deutschen Beachvolleyball-Duo noch. Doch es gibt einen Schönheitsfehler.

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          „Wir haben unsere ganze Kraft in das Spiel gegen Italien gesteckt und uns den Platz im Endspiel gesichert“, schreiben die deutschen Beachvolleyballerinnen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur voller Begeisterung über die eigene Leistung auf ihren gemeinsamen Instagram-Profil. Mit zwei Ausrufezeichen. Und einem Foto, das sie mit geballten Sieger-Fäusten zeigt. Nach ihrem 2:1-Erfolg (21:15, 19:21, 15:9) gegen Marta Menegatti und Viktoria Orsi-Toth bei der Olympia-Qualifikation im chinesischen Haiyang benötigt das Duo aus München und Friedrichshafen nun nur noch einen Erfolg für den angestrebten Olympiastartplatz bei den Sommerspielen 2020 in Tokio.

          Ittlinger/Laboureur waren bei den Turniertagen in Haiyang „Hand in Hand“ aufgetreten, wie sie schreiben, hatten „geiles Beachvolleyball gespielt“ und gegen hochkarätige Konkurrentinnen aus Kanada, der Schweiz, Spanien, Brasilien und Österreich ihre ersten fünf Spiele in Serie gewonnen, ehe sie in der dritten Turnierphase den Europameisterinnen Tina Graudina und Anastasija Kravcenoka aus Lettland unterlagen. Dank ihres Erfolgs gegen die Italienerinnen Menegatti/Orsi-Toth zogen sie dennoch als Gruppen-Zweite in eines der beiden Finalspiele ein. Dort treffen sie am Sonntag um zehn Uhr Ortszeit (vier Uhr MESZ) auf die Siegerinnen der anderen Final-Gruppe, Liliana Fernandez Steiner und Elsa Baquerizo McMillan, genannt Liliana/Elsa. Gegen die beiden Spanierinnen hatten Ittlinger/Laboureur in der zweiten Gruppenphase des Turniers bereits 2:0 gewonnen – und diesen Erfolg möchten sie allzu gern noch einmal wiederholen. „Noch ein Sieg fehlt uns für das #Tokyo2020 Ticket“, schreiben die beiden Deutschen nun und feuern sich noch einmal an: „Auf ins definitiv letzte Spiel der Saison!!“

          Einen Schönheitsfehler hätte ihr Erfolg allerdings: Die gewonnenen Olympiaspots gehören laut Reglement nicht den siegreichen Teams, sondern den nationalen Verbänden, die wiederum frei entscheiden können, wie sie diese Plätze besetzen. Und im deutschen Beachvolleyball gibt es mindestens vier Frauen-Teams, die sich Chancen ausrechnen, Deutschland bei Olympia vertreten zu dürfen, darunter Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch sowie Karla Borger und Julia Sude, die in der Weltrangliste vor Ittlinger/Laboureur plaziert sind. Und jede Nation darf maximal zwei Teams in Tokio stellen.

          In der zweiten finalen Frauen-Begegnung von Haiyang stehen sich Graudina/Kravcenoka und Barbora Hermannova/Marketa Slukova aus Tschechien gegenüber. Bei den Männern haben die Italiener Paolo Nicolai und Daniele Lupo sowie die Letten Martins Plavins und Edgars Tocs bereits die Endspiele und somit Olympia-Tickets für ihre Verbände - und möglicherweise für sich - gewonnen. Die deutschen Vertreter Nils Ehlers und Lars Flüggen waren dagegen bereits in der ersten Gruppenphase gescheitert.

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