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Hosen statt Bikini in Qatar : Aufregender Stoff beim Beachvolleyball

Unterschiedliche Seiten: Laura Ludwig und Doaa El-Ghobashy Bild: Picture-Alliance

„Es ist das einzige Land, das uns vorschreibt, wie wir unsere Arbeit ausüben sollen“: Das beste deutsche Beachvolleyball-Duo Borger/Sude hat eine klare Meinung zur Kleiderordnung in Qatar. Was genau steckt dahinter?

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          Als Laura Ludwig an der Seite von Kira Walkenhorst bei den Olympischen Spielen 2016 in der Vorrunde des Beachvolleyballturniers auf Doaa El-Ghobashy und Nada Meawad traf, gingen die Bilder des Spiels um die Welt. Nicht weil die Partie so spektakulär gewesen wäre, sondern weil die beiden Ägypterinnen im Ganzkörperanzug mit Hijab gegen die Bikini-Girls aus Deutschland antraten.

          Je nach Sichtweise wurde das Match in der Hitze von Rio de Janeiro als interessante Annäherung arabischer Spielerinnen an den westlich geprägten Sport, als Kampf der Kulturen oder Zeichen der Unterdrückung der Frauen in islamischen Ländern angesehen. Laura Ludwig nahm die Herausforderung sportlich und die Unterschiede pragmatisch, wie sie gegenüber der F.A.Z. sagte, und fragte sich damals nur: „Warum müssen die auch noch so was Dickes anziehen? Ich weiß nicht, wie das bei der Hitze auszuhalten ist.“

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