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Beachvolleyball : Vergeblich Sand aufgewühlt

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Am Ende vergeblich gestreckt: Chantal Laboureur (r.) und Sandra Ittlinger verpassen die direkte Olympia-Qualifikation Bild: dpa

Die deutschen Beachvolleyballerinnen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur verlieren das Endspiel um die direkte Olympia-Qualifikation. Nun muss für den Weg nach Tokio gerechnet werden.

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          Mit einer knappen Niederlage im Endspiel hat das deutsche Beachvolleyball-Duo Chantal Laboureur und Sandra Ittlinger (Stuttgart/Berlin) die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio verpasst. Im Finale des Qualifikationsturniers im chinesischen Haiyang unterlagen die beiden Nationalspielerinnen an diesem Sonntag Liliana Fernandez Steiner/Elsa Baquerizo McMillan aus Spanien mit 1:2 (21:18, 17:21, 10:15).

          Laboureur und Ittlinger waren vom Deutschen Volleyball-Verband für das Turnier nominiert worden, bei dem je 16 Teams bei Männern und Frauen um zwei Qualifikationsplätze für die Sommerspiele 2020 spielten. Bei den Männern waren Nils Ehlers und Lars Flüggen (Hamburg) bereits in der ersten Gruppenphase gescheitert, dagegen spielten Ittlinger/Laboureur ein starkes Turnier mit sechs Siegen an drei Tagen.

          Trotz der Final-Niederlagen ist eine deutsche Olympiabeteiligung in Tokio weiter möglich - über das Olympia-Ranking. Dort qualifizieren sich automatisch die besten 15 Teams. Die WM-Zweiten Julius Thole und Clemens Wickler (Hamburg) haben als Fünftplatzierte ihr Ticket bei den Männern schon fast sicher. Nach derzeitigem Stand wären Karla Borger/Julia Sude als Elfte sowie Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre neue Partnerin Margareta Kozuch (Rang 14) in Japan bei den Frauen dabei. Ittlinger/Laboureur liegen in diesem Ranking hinter ihren nationalen Konkurentinnen zurück. Jeder Verband erhält pro Geschlecht maximal zwei Startplätze für das olympische Turnier, das mit 24 jeweils Teams ausgespielt wird.

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