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Basketball Euroleague : Bayern verlieren bei Kostic-Debüt gegen ZSKA Moskau

  • Aktualisiert am

Münchens Paul Zipser (l-r) und Leon Radosevic kämpfen gegen Moskaus Johannes Voigtmann. Bild: dpa

Auch nach der Entlassung von Dejan Dadonjic hinken die Bayern ihren Ansprüchen in der europäischen Königsklasse deutlich hinterher: Beim Debüt von Trainer Oliver Kostic unterlagen sie ZSKA Moskau mit 77:84 (25:41).

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          Der Trainerwechsel brachte eine Niederlage: Die Basketballer des FC Bayern München unterliegen beim Debüt von Trainer Oliver Kostic in der Euroleague. Drei Tage nach der Entlassung von Dejan Radonjic kassierte der deutsche Meister gegen den Titelträger ZSKA Moskau zum Rückrundenauftakt eine Niederlage am Freitagabend mit 77:84 (25:41).

          Bester Münchner war der ehemalige NBA-Spieler Greg Monroe mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Beim russischen Spitzenclub war Mike James mit 27 Zählern am treffsichersten. Mit einer Bilanz von sechs Erfolgen und zwölf Niederlagen hinken die Bayern ihren Ansprüchen in der europäischen Königsklasse weiter deutlich hinterher. Der Rückstand auf Playoff-Platz acht beträgt drei Siege.

          „In so kurzer Zeit ist nicht viel zu verändern, aber wir wollen auf jeden Fall unsere Aggressivität in der Defense wieder deutlich steigern“, hatte Kostic vor der Partie gesagt. Defensiv agierte der Bundesligist vor 5853 Zuschauern im Audi Dome auch konzentriert und aggressiv, doch in der Offensive fanden die Bayern zunächst überhaupt nicht ins Spiel.

          Lediglich zehn Punkte erzielten die Münchner im ersten Viertel, auch im zweiten Abschnitt blieben die Wurfquoten schwach. Mit einem Rückstand von 16 Zählern ging es in die Halbzeit (25:41).

          Der ehemalige Ministerpräsident von Bayern, Edmund Stoiber und seine Frau Karin verfolgen das Spiel.
          Der ehemalige Ministerpräsident von Bayern, Edmund Stoiber und seine Frau Karin verfolgen das Spiel. : Bild: dpa

          „Sie spielen sehr physisch und nutzen die Chancen, die wir liegen lassen. Wir müssen in der Offensive unseren Rhythmus finden“, analysierte Kostic zur Pause auf Magentasport. Der Bundesliga-Spitzenreiter zeigte in der Folge auch in der Offensive mehr Struktur und kam im vierten Viertel dank stark verbesserter Trefferquoten sogar mehrmals auf einen Punkt heran, zu einem Sieg reichte die Aufholjagd dann allerdings nicht mehr.

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