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Auf die Knochen : Warum die NBA reihenweise Verletzte produziert

  • -Aktualisiert am

Das schmerzt: Die Philadelphia 76ers mussten auf Star-Center Joel Embiid verzichten. Bild: AP

Weniger Pausen, mehr Verletzte – die beste Basketballliga der Welt verliert schon vor den Play-offs ihre Stars und die TV-Zuschauer. Es war wohl noch nie so schlimm wie jetzt.

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          Der Geist, den dieses Spiel seit seinen Anfängen vor 130 Jahren ausstrahlt, ist der einer Gentleman-Sportart. Auch wenn es hart zur Sache geht, ist der direkte körperliche Kontakt im Kampf um den Ball möglichst zu vermeiden. Das Credo mag unter Amateuren noch immer hochgehalten werden. In der besten Basketballliga der Welt, der Basketball-Profiliga in Nordamerika (NBA), in der riesige, muskelbepackte Athleten aufeinanderprallen, hat man dieses Prinzip schon vor einiger Zeit völlig verwässert.

          Man sieht es in den Szenen in der dicht bevölkerten Zone unter den Körben. Da wird geschoben und gehakelt, und jeder Sprung nach oben ist ein Kampf um Lufthoheit und ein Verdrängungswettbewerb. Ein Nebeneffekt: eine Zunahme an Verletzungen. Es leiden nicht nur Bänder und Sehnen in den Knöcheln, den empfindlichsten Gelenken von Basketballern. Zu den typischen Auswirkungen gehören auch Rückenschäden und Knieblessuren.

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