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Basketball : Überraschungen aus der „Wundertüte“

  • Aktualisiert am

Stefano Garris will die Skyliners zu Titeln führen Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Aus der von den Verantwortlichen der Basketball-Bundesliga prognostizierten „Wundertüte“ kamen zum Start der 40. Saison einige Überraschungen. Titelverteidiger Bamberg und der Meisterschaftszweite Frankfurt mußten unerwartete Niederlagen hinnehmen.

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          Aus der von den Verantwortlichen der Basketball-Bundesliga prognostizierten „Wundertüte“ kamen zum Start der 40. Saison in der Tat einige faustdicke Überraschungen.

          So erwischte Titelverteidiger GHP Bamberg mit der 75:80-Niederlage ebenso einen Fehlstart wie der Meisterschaftszweite Deutsche Bank Skyliners Frankfurt, der sich sogar eine 68:73-Heimniederlage gegen die Walter Tigers Tübingen leistete. Erster Tabellenführer wurde EnBW Ludwigsburg durch den einzigen zweistelligen Sieg des ersten Spieltages: 101:77 gegen die Telekom Baskets Bonn.

          Alba im Glück

          Aus dem Rahmen der Erwartungen fiel auch die klare 70:84-Heimniederlage des vorjährigen Halbfinalisten Gießen 46ers gegen Neuling Eisbären Bremerhaven. Mitaufsteiger Sellbytel Baskets Nürnberg handelte sich dagegen eine erwartete 70:80-Niederlage beim Cup-Sieger RheinEnergie Köln ein. Der zum Kreis der Titelanwärter zählende ehemalige Serienmeister ALBA Berlin startete mit einem 89:80 gegen die Artland Dragons Quakenbrück.

          Für den dritten Auswärtssieg zum Auftakt sorgte BS/Energy Braunschweig mit dem in der Verlängerung erzielten 86:81 bei der BG Karlsruhe. Bereits am Donnerstag hatten die EWE Baskets Oldenburg die Saison mit einem 90:73 gegen TBB Trier eröffnet.

          Tübingens mit 25 Punkten überragender Williams gewann nicht nur das Duell der Spielmacher gegen Frankfurts Vize-Europameister Roller (4), sondern war auch in der entscheidenden Spielphase der Matchwinner der Schwaben. „Wir haben unglaublich schlecht gespielt, vor allem in der Offensive. Die jungen und neuen Spielern waren sehr nervös“, stellte Frankfurts neuer Coach Ivan Sunara bei seiner mißlungenen Premiere enttäuscht fest.

          „Die Skyliners werden sich finden“

          Der beste Korbschütze der Skyliners, Slijvancanin (17), benötigte 15 Versuche für seine vier „Dreier“. Nur 11 von 43 Versuchen aus der Distanz fanden ihr Ziel. Trost nach der Frankfurter Auftaktpleite spendete Tübingens Coach Pat Elzie: „Die Skyliners müssen und werden sich noch finden und am Ende eine führende Rolle spielen.“

          Dies kann man auch vom Titelverteidiger Bamberg erwarten, der in Leverkusen (Basit und Fox/15)) in Mallet (21) und Phelps (15) seine besten Werfer hatte. Neuzugang Penberthy (24) und Stanojevic (15) waren Berlins treffsicherste Korbschützen gegen die Artland Dragons, die vor 6.781 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle in Bulic (23) und Walker (16) ihre besten Werfer hatten. Jacobsen (21) und Jones (18) führten die Eisbären aus Bremerhaven zum beachtenswerten Sieg in Gießen. Bei den Hessen gab der für den verletzten Eidson verpflichtete Amerikaner Elder (23) ein viel versprechendes Debüt.

          Auch das starke Trio Allen (26), Ewodo (22) und Jones (18) konnte die Karlsruher Niederlage gegen Braunschweig nicht verhindern. Für die Niedersachsen punkteten Hollins (19), Lipke (18), Blom (14) und Pearson (14) am besten. Die Neuzugänge McGowan (17) und Grünheid (14) waren Kölns fleißigste Punktesammler gegen die Nürnberger, die in Lake (21) und Gioulekas (18) nur zwei zweistellig punktende Spieler hatten. Ludwigsburg hatte beim Kantersieg gegen Bonn (Wisnieski/25) in Love (21), Goljovic (17), Jazvin (15), Boddicoer (15), Green (10) und Mittmann (10) gleich deren sechs.

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