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Basketball-Supercup : Diesen Turniersieg haben die Deutschen sicher

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Deutschlands Dennis Schröder nimmt es mit den beiden Tschechen Vojtech Hruban (l.) und Martin Peterka auf Bild: dpa

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft um Dennis Schröder bezwingt beim Supercup vor der Weltmeisterschaft das Team aus Tschechien mit 87:68. Schröder ist einmal mehr der beste Werfer.

          Den deutschen Basketballer ist beim Supercup in Hamburg der zweite Sieg gelungen. Damit hat sich das Team um NBA-Profi Dennis Schröder vorzeitig den Titel des Traditionsturniers gesichert. Die deutsche Mannschaft bezwang Tschechien beim Vorbereitungswettbewerb auf die WM in China am Samstagabend mit 87:68 (39:31).

          Der 25 Jahre alte Anführer Schröder war mit 21 Punkten wie beim Auftakterfolg gegen Ungarn bester Werfer des Gastgebers. Vor dem letzten Spiel gegen Polen am Sonntag (15.00 Uhr) ist der Auswahl von Bundestrainer Henrik Rödl die Trophäe des Siegers nicht mehr zu nehmen. Zuletzt konnte sich Deutschland 2015 noch mit Dirk Nowitzki beim Supercup durchsetzen.

          In einer ausgeglichenen Anfangsphase lag das deutsche Team gegen Tschechien zwar erstmals in der WM-Vorbereitung kurzzeitig hinten, Maximilian Kleber sorgte per getroffenem Dreipunktewurf zum 5:4 aber für die erste Führung. Nachdem er am Vortag wegen einer leichten Erkältung noch ausgesetzt hatte, stand der NBA-Profi der Dallas Mavericks direkt wieder in der Startformation.

          Die große Schröder-Show

          Nach zweieinhalb Minuten begann die Schröder-Show. Zunächst ließ der 25-Jährige nach einem Ballgewinn per Drehung im Dribbling drei Gegenspieler stehen und bediente Theis, der per Dunking abschloss. Danach erzielte Schröder per Freiwurf, Korbleger, Mitteldistanzwurf und zwei Dreiern elf deutsche Punkte in Serie und brachte sein Team mit 18:12 nach vorne.

          Anders als bei den Siegen gegen die international zweitklassigen Schweden und Ungarn war die Rödl-Mannschaft erstmals in der WM-Vorbereitung ernsthaft gefordert. Dank einer konzentrierten Defensivvorstellung erlaubte der Gastgeber den Tschechen um NBA-Profi Tomas Satoransky aber selten freie Abschlüsse.

          Mit einem starken Block am Brett setzte Theis ein Highlight in der Verteidigung, der Münchner Paul Zipser schraubte die Führung im schnellen Gegenangriff auf 34:21. Durch leichte Ungenauigkeiten im deutschen Spiel kam Tschechien zum Ende des zweiten Abschnitts aber wieder auf acht Punkte heran. „Die letzten paar Minuten waren sehr schwach von uns, wir hatten zu viele leichte Ballverluste“, kritisierte Kleber in der Halbzeit bei Magentasport.

          Anders als noch gegen Ungarn kam Deutschland fokussiert aus der Pause, erzielte durch Schröder und Kleber sieben Punkte nacheinander. Niels Giffey und Danilo Barthel erhöhten die Führung mit Distanzwürfen weiter, so dass es am Ende ein ungefährdeter Sieg wurde. Mit einem Dunk nach feinem Schröder-Anspiel setzte Theis das letzte Achtungszeichen.

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