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Basketball : Skyliners siegen und bleiben erstklassig

  • -Aktualisiert am

Drin und dringeblieben: Ball im Korb, Skyliners in der Liga Bild: Wonge Bergmann

In einer packenden Partie haben die Fraport Skyliners das Abstieg-Endspiel in der Basketball-Bundesliga gegen die Rhein Neckar Riesen Ludwigsburg gewonnen. Die Verlierer müssen in die zweite Bundesliga Pro A absteigen.

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          Die Fraport Skyliners haben es geschafft. 77:72 gewannen sie das Abstieg-Endspiel in der Basketball-Bundesliga gegen die Rhein Neckar Riesen Ludwigsburg, die in die zweite Bundesliga Pro A absteigen müssen. Es war eine packende Partie, in der die Hessen am Samstagabend vor 5000 Zuschauern in der ausverkauften Ballsporthalle dem Abstieg nur knapp entkamen.

          Wie viel Emotion in der Partie steckte, zeigte die Disqualifikation von Zachery Peacock. Ausgerechnet der mit 20 Punkten beste Frankfurter Schütze leistete sich mit einem Kopfstoß gegen den Ludwigsburger Joshua Jackson einen folgenschweren Fehler, nach dem ihn die Schiedsrichter aus der Partie nahmen (29. Minute). Schon vor dem Spiel hatte es eine Überraschung gegeben. Dawan Robinson, der vor kurzem erst nach einer Lungenembolie das Krankenhaus hatte verlassen können, stand in Trikot und Sporthose auf dem Parkett und machte sich mit dem Rest des Teams warm. Zum Einsatz kam er freilich nicht.

          Bis auf vier Punkte kamen die Neckar Riesen heran

          Den Skyliners gelang ein flotter Einstieg ins Spiel. Zwar wollten die Distanzwürfe, auf die sie zunächst setzten, nicht in den Korb gehen, aber in der Abwehr machten die Frankfurter die meisten ihrer Fehler wieder wett. So führten sie nach zehn Minuten 16:7 und überzeugten dann im zweiten Viertel zumindest vorübergehend beim Körbeschießen. Als Peacock zum 27:10 traf, wankten die Riesen. Angesichts des komfortablen Vorsprungs ließ die Frankfurter Abwehrleistung ein wenig nach, so dass der Vorsprung zur Halbzeit, in die es beim Stande von 31:20 ging, ein wenig kleiner wurde.

          Nach der Pause intensivierten die Schwaben ihre Abwehr und verkürzten den Frankfurter Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 35:49. Dass nach Peacocks Disqualifikation ein Riss durch das Spiel der Skyliners ging, konnte man auch am Spielstand ablesen. Bis auf vier Punkte kamen die Neckar Riesen heran, die Skyliners stemmten sich mit aller Macht und den letzten Kräften dagegen - und wurden belohnt.

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