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Basketball-Playoffs : Bamberg vor Aus, München und Alba im Halbfinale

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Wie schon beim zweiten Spiel der Serie (hier im Bild) litt Bambergs Trainer Federico Perego auch in der dritten Partie am Spielfeldrand. Bild: Picture-Alliance

Dem einstigen Serienmeister Brose Bamberg droht eine Bruchlandung in den Playoffs der Basketball-Bundesliga. Gegen den Außenseiter Rasta Vechta gibt es die zweite Niederlage. Hauptrundensieger München und Berlin indes jubeln.

          Die EWE Baskets Oldenburg stehen als erstes Team im Play-off-Halbfinale der Basketball Bundesliga (BBL). Der Hauptrundenzweite entschied die Best-of-Five-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn dank eines 97:84 (49:46) im dritten Spiel mit einem Sweep für sich. Das Überraschungsteam Rasta Vechta ging durch das 87:78 (48:39) gegen Brose Bamberg in der Serie mit 2:1 in Führung und hat gute Chancen auf die Runde der besten vier.

          Mit einem 87:77-Heimerfolg gegen die Basketball Löwen Braunschweig machte auch Hauptrundensieger FC Bayern München das Halbfinale bereits nach drei Spielen klar und wartet auf den Sieger der Serie zwischen Brose Bamberg und RASTA Vechta.

          Oldenburg verwertete angeführt vom wieder starken MVP Will Cummings (27 Punkte) vor 6000 Zuschauern in eigener Halle seinen ersten Matchball. In einer lange Zeit engen Partie stemmte sich Bonn, das in Charles Jackson (28) den besten Werfer der Partie in seinen Reihen hatte, nach Kräften gegen das Viertelfinal-Aus. Die Gastgeber, die das Halbfinale im vergangenen Jahr noch verpasst hatten, setzten sich aber dank eines viertelübergreifenden 19:0-Laufs im dritten und vierten Abschnitt entscheidend ab.

          Für das Team von Trainer Mladen Drijencic war es der zwölfte Heimsieg in Serie. In der Runde der besten vier trifft Oldenburg auf den Sieger des Duells zwischen Alba Berlin und ratiopharm Ulm. Die Albatrosse führen in der Serie mit 2:0, am Sonntag steht das dritte Spiel an (15.00 Uhr).

          Aufsteiger Vechta verschaffte sich mit Top-Werfer Austin Hollins (21) bereits im ersten Viertel einen Zehn-Punkte-Vorsprung, den das Team von Trainer Pedro Calles nach der Halbzeit ausbaute. Das Aufbäumen des früheren Serienmeisters im letzten Viertel kam zu spät. Vechta kann den Halbfinal-Einzug mit einem Erfolg in Bamberg am Dienstag perfekt machen (20.30 Uhr).

          Auch Alba Berlin ist vorzeitig ins Halbfinale eingezogen. Die Hauptstädter setzten sich am Sonntag im dritten Viertelfinalspiel gegen ratiopharm Ulm mit 100:83 (50:43) durch und entschieden die Best-of-Five-Serie frühzeitig mit 3:0 für sich. In der Vorschlussrunde trifft die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses ab dem kommenden Wochenende auf Baskets Oldenburg. Die Niedersachsen, die sich in der ersten K.o.-Runde ebenso problemlos mit 3:0 gegen Bonn durchgesetzt hatten, besitzen in der Serie Heimrecht.

          Erfolgreichste Werfer bei Alba waren Peyton Siva (18 Punkte) und Martin Hermansson (14), für die von Thorsten Leibenath trainierten Ulmer punktete Katin Reinhardt (21) am sichersten. Vor der Begegnung hatte Berlins Kapitän Niels Giffey eine Auszeichnung für das fairste Team der Liga entgegengenommen. Seine Mannschaft leistete sich in der Hauptrunde 584 Fouls und damit so wenige wie kein anderer Bundesligaverein.

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