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Basketball-Playoffs : Arbeitssieg der Bayern

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Auf dem Weg zum Korb: Bambergs Ryan Thompson hebt ab Bild: dpa

Im Playoff-Auftakt in der Basketball-Bundesliga setzen sich Bamberg und Bayern München mit einiger Mühe gegen Ludwigsburg und Frankfurt durch. Zwischen Bonn und Ulm steht es schon 1:1.

          Die Brose Baskets Bamberg und Bayern München sind erfolgreich in die Playoffs der Basketball-Bundesliga gestartet. Bamberg, Tabellenerster nach der Hauptrunde, gewann am Samstag gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 87:79 (46:44) und ging in der Best-of-Five-Serie damit ebenso 1:0 in Führung wie Titelverteidiger Bayern. Die Münchner bezwangen die Fraport Skyliners Frankfurt mit 83:72 (39:37).

          Bereits ein Spiel weiter in ihrem Duell sind die Telekom Baskets Bonn und ratiopharm Ulm. Am Samstagabend gewannen die Bonner in Neu-Ulm mit 93:88 (52:48) und glichen damit zum 1:1 aus. Am Mittwoch hatte sich Ulm im ersten Spiel in Bonn mit 75:73 durchgesetzt. Der Vergleich zwischen beiden Teams war früher gestartet, weil die Bonner Halle an diesem Wochenende belegt ist. ALBA Berlin startet an diesem Sonntag (20.15 Uhr) gegen Pokalsieger Oldenburg in die K.o.-Runde.

          Die Bamberger hatten in der Brose-Arena zwei Viertel lang viel Mühe mit den Ludwigsburgern, die sich erst am letzten Spieltag das Ticket für die K.o.-Runde gesichert hatten. Zur Pause führten die Franken lediglich mit zwei Punkten, weil die Gäste aggressiv dagegen hielten.
          Die Entscheidung zugunsten des Favoriten fiel dann im dritten Abschnitt, den Bamberg mit 22:10 für sich entschied. Diesem Lauf der Baskets hatten die Ludwigsburger am Ende nichts mehr entgegen zu setzen. Bester Werfer bei den Franken war Dawan Robinson mit 18 Punkten, bei den Gästen kam DJ Kennedy ebenfalls auf 18 Zähler.

          Frankfurt ohne Chefcoach

          Auch die Bayern taten sich gegen Frankfurt lange Zeit sehr schwer. Erst im Schlussviertel konnte sich das Starensemble von der Isar entscheidend absetzen. Vor allem Nationalspieler Heiko Schaffartzik traf in dieser Phase einige wichtige Dreier.

          Die Frankfurter, bei denen Chefcoach Gordon Herbert wegen eines Magen-Darm-Virus im Hotel geblieben war, mussten neben der Niederlage auch noch die Verletzung von Johannes Voigtmann verkraften. Der Nationalmannschafts-Center knickte mit dem Fuß um und droht mit einem Bänderriss für den Rest der Serie auszufallen. Bester Werfer bei den Bayern war Nihad Djedovic mit 17 Punkten, bei den Skyliners kam Danilo Barthel auf zwölf Zähler

          Ein 7:0-Lauf bringt die Entscheidung

          Wie beim ersten Aufeinandertreffen lieferten sich Ulm und Bonn auch im zweiten Duell einen packenden Schlagabtausch. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten, als die Gäste mit einem 7:0-Lauf auf 89:82 davonzogen.

          Beste Werfer beim Bonner Sieg waren Ryan Brooks und Tadas Klimavicius mit je 16 Punkten. Bei den Ulmern kam Jaka Klobucar auf 15 Zähler.

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