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Basketball-Nationalmannschaft : Dennis Schröder nah dran und weit weg

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Auf der Tribüne: Deutschlands Dennis Schröder (rechts) in Split Bild: dpa

Basketball-Star Dennis Schröder spielt nicht für Deutschland, weil es nicht gelungen ist, eine Versicherung für sein erwartetes Jahreseinkommen von 20 Millionen Dollar abzuschließen. Beim Team ist er dennoch.

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          Dennis Schröder ist doch bei der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Statt im Team-Hotel wohnt er zwar im Ferienhaus, doch mit Frau und Kind sowie Bruder und Freunden zeigte sich der Aufbauspieler beim mühsamen 82:76 seines Teams über Mexiko in der Olympia-Qualifikation von Split am Dienstag.

          Die Maske am Kinn, von Kappe bis Hose schwarz gekleidet, feuerte Schröder die deutschen Spieler von der Tribüne aus an. Er spielt nicht mit, weil es nicht gelungen ist, eine Versicherung abzuschließen, die im Fall einer Verletzung für sein erwartetes Jahreseinkommen von rund zwanzig Millionen Dollar einsteht.

          Zuletzt für die Lakers am Ball, trug Schröder demonstrativ den Schriftzug „Los Angeles“ auf der Brust seines T-Shirts. Eine Vertragsverlängerung von vier Jahren für 84 Millionen Dollar hat er abgelehnt.

          In Kroatien ist sein Kontakt zur Nationalmannschaft auf Zurufe und Anrufe beschränkt. Die sechs Mannschaften, die dort um einen Platz bei den Olympischen Spielen kämpfen, sind in Hotel und Halle isoliert, auch NBA-Stars dürfen nicht in die Blase.

          „Das zeigt, was ihm die Nationalmannschaft bedeutet“, freute sich Bundestrainer Henrik Rödl. An diesem Donnerstag spielt Deutschland gegen Russland (16:30 Uhr/Magentasport).

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