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Basketball : „Matchball“ für Titelfavoriten

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Der Bonner Aljaz Janza (l.) im Einsatz in der Jako-Arena in Bamberg Bild: dpa/dpaweb

RheinEnergie Köln hat als erste Mannschaft das Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft erreicht. Meister GHP Bamberg sowie Aufsteiger Eisbären Bremerhaven haben nach ihrem jeweils zweiten Erfolg am Dienstag „Matchball“.

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          RheinEnergie Köln hat als erste Mannschaft das Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft erreicht, und Meister GHP Bamberg sowie Aufsteiger Eisbären Bremerhaven haben nach ihrem jeweils zweiten Erfolg am Dienstag „Matchball“.

          RheinEnergie gewann am Sonntag auch das dritte Spiel des Play-off-Viertelfinales nach dem Modus „best of five“ klar mit 92:66 (43:45) gegen die EnBW Ludwigsburg und machte damit erstmals seit 2002 den Einzug in die Vorschlußrunde perfekt. Der Titelaspirant aus Bamberg gewann wenige Tage nach dem „Skandalspiel“ gegen die Telekom Baskets Bonn vor heimischer Kulisse Spiel drei 76:64 (31:35) und liegt jetzt mit 2:1 Siegen in Führung.

          Topfavorit Alba Berlin zog wenig später nach und ging durch das 83:77 (42:44) gegen die EWE Baskets Oldenburg ebenfalls mit 2:1 in Front.

          Das aggressivere Spiel setzt sich durch

          Das Überraschungsteam aus Bremerhaven ging durch das 94:87 (46:38) gegen die Artland Dragons Quakenbrück ebenfalls mit 2:1 in Front und kann damit bereits am Dienstag alles klar machen. Vor 3200 Zuschauern konnten die Gäste den Kölnern nur eine Halbzeit lang erfolgreich Paroli bieten. Nach dem Wechsel setzten sich die Gastgeber mit ihrem aggressiveren Spiel durch und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Ludwigsburg hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Köln hatte in Glen McGowan (22 Punkte) seinen besten Schützen. Für Ludwigsburg waren Jerry Green und Ermin Jazvin (beide 13 Punkte) am erfolgreichsten.

          Vor 4750 in Bamberg mußten die Gastgeber nach der Massenschlägerei im zweiten Spiel auf die gesperrten Akteure Uvis Helmanis und Steffen Hamann verzichten. Bonn mußte Topscorer Andrew Wisniewski, Michael Meeks und Milos Paravinja ersetzen und konnte daher nur mit insgesamt acht Spielern anreisen. Die Telekom Baskets bereiteten Bamberg dennoch mit aggressiver Zonenverteidigung lange Zeit Probleme, erst im dritten Viertel leitete Tim Begley mit drei erfolgreichen „Dreiern“ die Entscheidung ein. Der Nigerianer Koko Archibong war mit 15 Punkten bester Bamberger Werfer, der Bonner Guard Aljaz Janza war mit 16 Zählern bester Schütze auf dem Parkett.

          Erstaunlich routinierter Sieg der Eisbären

          Die Eisbären erspielten sich vor 3900 Besuchern schnell eine Zehn-Punkte-Führung und brachte den Sieg erstaunlich routiniert über die Zeit. Der Amerikaner Nick Jacobcon war mit 20 Punkten bester Schütze auf Bremerhavener Seite, Shawn Lampleys 22 Zähler konnten die zweite Quakenbrücker Niederlage nicht verhindern.

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