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In der Euroleague : Bayerns Basketballer kassieren herbe Heimpleite

  • Aktualisiert am

Bayerns Trainer Dejan Radonjic (Archivbild) Bild: EPA

Mit 25 Punkten Differenz verlieren die Basketballer aus München gegen Zalgiris Kaunas aus Litauen. Nationalspieler Barthel findet im Anschluss deutliche Worte – und der kommende Gegner zeigt sich in Form.

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          Die Basketballer des FC Bayern München haben im Kampf um die K.o.-Runde in der Euroleague einen herben Dämpfer einstecken müssen. Am 16. Spieltag der Königsklasse wurde der deutsche Meister am Freitagabend vom vorherigen Schlusslicht Zalgiris Kaunas aus Litauen in eigener Halle beim 73:98 (35:43) regelrecht deklassiert. Mit sechs Siegen und zehn Niederlagen bleiben die Münchner weiterhin in der unteren Tabellenhälfte. „Wir haben in der Defensive und der Offensive viel zu viele Fehler gemacht“, monierte Nationalspieler Danilo Barthel bei MagentaSport.

          Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gäste um Trainer Sarunas Jasikevicius mit acht Zählern. Spätestens nach dem dritten Viertel (15:25) war die Partie vor 6500 Zuschauern entschieden. Die Profis aus Kaunas, die zuvor neun Euroleague-Spiele in Serie verloren hatten, waren klar besser. Lediglich die Nationalspieler Barthel (20 Punkte) und Paul Zipser (13) wehrten sich bei den Bayern gegen die Pleite.

          Im ersten Spiel des neuen Jahres gastiert der FC Bayern am kommenden Donnerstag beim serbischen Topclub Roter Stern Belgrad. Zuvor treten die Münchner am Montag in der Bundesliga bei Brose Bamberg an. „Wenn wir dann so spielen wie heute, verlieren wir wieder mit 25 Punkten“, sagte Barthel.

          Bamberg siegt im Verfolgerduell

          Die Bamberger gaben sich in der Basketball-Bundesliga derweil keine Blöße. Das Verfolgerduell gegen die MHP Riesen Ludwigsburg gewonnen. Durch den 75:68 (43:24)-Erfolg am Freitagabend verteidigte der frühere Serienmeister den vierten Tabellenplatz. Ludwigsburg bleibt trotz der dritten Saison-Niederlage weiterhin Zweiter. Bambergs Center Assem Marei überzeugte mit 16 Punkten.

          Die zum Saisonstart starken Hakro Merlins Crailsheim haben ihren Negativlauf vorerst beendet. Bei den Löwen Braunschweig gelang der Mannschaft des finnischen Trainers Tuomas Iisalo nach Verlängerung ein 115:105 (92:92, 49:48) und damit der erste Erfolg nach zuvor drei Niederlagen in Folge. Neben Crailsheims Top-Scorer Javontae Hawkins (24 Zähler) punkteten fünf weitere Profis des Tabellensechsten zweistellig.

          Rasta Vechta hat seine Playoff-Ambitionen abermals unterstrichen. In einem spannenden Duell bezwangen die Niedersachsen Konkurrent s.Oliver Würzburg knapp mit 89:87 (47:33). Durch den Erfolg überholte der letztjährige Halbfinalist den Gegner und kletterte auf Rang sieben. Josh Young war mit 21 Punkten bester Rasta-Schütze.

          Unterdessen reagierten die Telekom Baskets Bonn auf ihre sportliche Krise mit der Verpflichtung des Amerikaners Alec Brown. Der 2,16 m große Center kommt vom russischen Erstligisten BK Nischni Nowgorod und unterschrieb in der Bundesstadt einen Vertrag bis zum Saisonende. Am zweiten Weihnachtstag hatten die Bonner gegen Liganeuling Hamburg Towers verloren und waren auf den vorletzten Platz abgerutscht.

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