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Basketball Eurocup : Bayern träumt weiter – Alba und Oldenburg sind raus

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Alba Berlins Jordan Taylor, Bayern Münchens Alex Renfroe und Kresimir Loncar Bild: AFP

Die Bayern-Basketballer dürfen weiter vom ersten europäischen Erfolg der Vereinsgeschichte träumen. Das Weiterkommen gegen Alba fällt allerdings schwer. Oldenburg ist enttäuscht.

          Die Basketballer des FC Bayern haben das deutsche Duell im Eurocup-Achtelfinale gegen ALBA Berlin gewonnen und die Runde der besten acht Teams erreicht. Die Münchner setzten sich am Dienstagabend im Rückspiel mit 84:75 (44:34) durch und entschieden das Kräftemessen nach dem 82:82-Remis aus dem ersten Match für sich.

          Vor 5580 Zuschauer waren Alex Renfroe und Dusko Savanovic mit je 17 Punkten sowie Anton Gavel mit 15 Zählern die erfolgreichsten Werfer für den deutschen Vizemeister von 2014. Den Berlinern, die zum vierten Mal in zehn Tagen auf den Rivalen aus Bayern trafen, reichten 18 Zähler von Will Cherry nicht. Jordan Taylor gelangen 13 Punkte.

          Nach einem etwas verschlafenen Start hatten die Bayern in den ersten zwei Vierteln das Spiel an sich gerissen und in der 19. Minute sogar mit 15 Punkten geführt. Dann aber kämpften sich die Gäste, die den Münchnern zuletzt den Heimsieg im Pokal-Finale entrissen hatten, bis auf einen Zähler heran (28.). Dabei profitierten sie auch von Fehlern der Gastgeber von Trainer Svetislav Pesic und dem Fehlen von Bayerns Center John Bryant, der nach fünf frühen Fouls aus dem Spiel war.

          Angeführt von einem im Finish starken deutschen Nationalspieler Paul Zipser jubelten dann aber doch die Bayern und dürfen weiter vom ersten europäischen Erfolg der Vereinsgeschichte träumen.

          Derweil haben die Baskets Oldenburg den Sprung ins Viertelfinale deutlich verpasst. Die Niedersachsen verloren ihr Rückspiel in eigener Halle gegen Straßburg IG klar mit 64:93 (35:48). Das Hinspiel hatte der Bundesligist in der vergangenen Woche mit 78:76 in Frankreich gewonnen. Vor 3148 Zuschauern waren die Gastgeber von Beginn an den Straßburgern deutlich unterlegen. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste bereits mit 13 Punkten und hatten bis zum Ende die Partie souverän im Griff. Bester Werfer bei den Baskets war Klemen Prepelic mit 13 Zählern.

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