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Dirk Nowitzki im Interview : „Ich weiß, dass ich ein großes Glück habe“

„Menschliche Größe. Gutherzigkeit, sympathisch sein, bodenständig sein, es gibt viele Attribute, mit denen man Größe zeigen kann“: Dirk Nowitzki. Bild: dpa

Basketballstar Dirk Nowitzki, 2,13 Meter lang, hat schon immer die meisten Menschen überragt. Im Interview spricht er über großen Ehrgeiz, seine großartige Karriere und den Unterschied zwischen gut und herausragend.

          8 Min.

          Am Samstag beginnt mit dem Spiel gegen Island (15.00 Uhr) für das deutsche Team die Basketball-EM in Berlin. Mit dabei ist auch Dirk Nowitzki. Im FAZ.NET-Interview spricht er zuvor über wahre Größe.

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.
          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          2,13 Meter groß zu sein, hat das Nachteile?

          In der Schule war es oft nicht einfach. In der vierten, fünften Klasse war ich schon so groß wie die Lehrer. Für die Kids war ich der Lange. „Skeletor“ war auch ein Spitzname, ich war rappeldürr. Und der Spruch: Wie ist die Luft da oben, der ist natürlich der Klassiker. Ich werde heute noch gefragt, ob es da oben auch so heiß ist. Wenn ich mit meinen Schulkollegen weggegangen bin, und die waren alle 1,50 Meter groß, das war schon komisch. Ich bin dann zu den Großen gegangen, ich fühlte mich dann wohler.

          Haben Sie sich verstecken wollen?

          Ein bisschen, vor allem, als wir mit fünfzehn, sechzehn ausgegangen sind. Wenn man dann mit 2,10 Meter angelaufen kommt, glotzen die Leute. Das ist heute noch so. Der Klamottenkauf war früher schwierig. Wir mussten von Würzburg nach Nürnberg oder Frankfurt fahren, um Passendes zu finden. Mir hat mal jemand aus Amerika eine Hose mitgebracht, die passte. Ich habe sie praktisch ein Jahr lang ununterbrochen getragen. Und mein erstes Auto, ein Golf II, das mir meine Eltern für 2000 Mark kauften, brauchte eine Verlängerung der Sitzschiene. Sonst hätte ich es nicht fahren können.

          Spielplan, Termine, Zeiten der Basketball-EM 2015 finden Sie hier

          Wer so jung die meisten Menschen überragt, will auch im übertragenen Sinne größer sein als andere, also im Sport herausragen?

          Das war bei mir nicht so. Ich habe jeden Tag etwas gemacht, Handball, Tennis, manchmal zweimal am Tag. Ich hab’s gemacht, weil ich’s geliebt habe. Meine Freunde sind im Sommer ins Schwimmbad gegangen, und ich habe bei der größten Hitze im Hof mit dem Handball aufs Tor geschossen oder mit dem Basketball auf den Korb. Meine Mutter stand oben am Fenster und fragte: Geht’s bei dir noch?

          Sie wollten sich nicht in den Mittelpunkt spielen?

          Dafür bin ich nicht der Typ. Wenn ich ausgehe, würde ich lieber durch den Hintereingang kommen. Es wird nie meine Lieblingsbeschäftigung sein, vor anderen Leuten zu sprechen. Heute fühle ich mich schon wohler im Rampenlicht. Aber wenn ich es umgehen kann, tue ich es.

          Freizeit ist für Nowitzki ein „Luxus“. Deshalb drängt sich der Blondschopf abseits des Platzes auch nur selten in den Vordergrund.
          Freizeit ist für Nowitzki ein „Luxus“. Deshalb drängt sich der Blondschopf abseits des Platzes auch nur selten in den Vordergrund. : Bild: Wonge Bergmann

          Wann setzte Ihr Ehrgeiz ein?

          Mit fünfzehn, sechzehn habe ich mit der Zweitliga-Mannschaft trainiert. Es war eine Ehre, mit den Jungs mittrainieren zu dürfen. Davon wollte ich mehr. Mit sechzehn habe ich jedes Training mitgemacht. Da habe ich schon gespürt, das könnte reichen für die Bundesliga oder für Europa. Aber es war schwer, richtig für das Ziel zu arbeiten, weil ich noch zur Schule ging. In der elften Klasse hatte ich fünf Fünfen im Zeugnis. Holger Geschwindner (Nowitzkis Individualtrainer und Mentor) war richtig hinterher, dass ich die Schule fertig mache. Er hat mich zum Abitur geschoben.

          Ist Bildung notwendig, um ein Großer werden zu können?

          Ich will nicht sagen, dass ich eine geistige Größe bin, ich will auch nicht sagen, dass ich unterbelichtet bin. Meine Eltern haben einen Maler-Fachbetrieb; da war es schon etwas Spezielles, dass meine Schwester und ich Abitur gemacht haben.

          Kann man so erfolgreich wie Sie Basketball spielen, ohne klug zu sein?

          Ich glaube, dafür gibt es einige Beispiele. Aber klar: Basketball ist ein strategisches Spiel. Unser Coach bei den Dallas Mavericks, Rick Carlisle, hat zwanzig, dreißig Spielsysteme, die man kennen muss. Man muss schon ein bisschen Kapazität haben. Die Aufbauspieler sind meist die Cleveren; sie sind kleiner, sie sind schneller, sie sind meist ein bisschen pfiffiger.

          Wahre Größe: Zu Nowitzki wird aufgeschaut - auf und abseits des Platzes.
          Wahre Größe: Zu Nowitzki wird aufgeschaut - auf und abseits des Platzes. : Bild: dpa

          Macht nicht mentale Stärke den Unterschied aus zwischen gut und herausragend im Sport?

          Holger erzählt gern die Geschichte, wie er mich den Grand Canyon runtergeschickt und abgewartet hat, ob ich mich den fünf, sechs Stunden langen Aufstieg wieder zurückkämpfe. Dann hat er gesagt: Mit dem Jungen kann ich es vielleicht probieren. Als Jugendlicher war ich nicht mental stark. Mit dreizehn, vierzehn, als mir Tennis schon nicht mehr so viel Spaß machte, habe ich in einem Turnierspiel den ersten Satz dominiert. Auf einmal fängt mein Gegner zu löffeln an, spielt nur noch hohe Bälle. Das hat mich total genervt. Der Typ ist mir so auf den Zeiger gegangen, dass ich alles verbolzt und das Spiel verloren habe.

          Was ist Größe?

          Menschliche Größe. Gutherzigkeit, sympathisch sein, bodenständig sein, es gibt viele Attribute, mit denen man Größe zeigen kann.

          Ist es Größe oder Berechnung, auf Gehalt zu verzichten, so wie Sie es getan haben?

          Beides ein bisschen. Ich wollte in einer guten Mannschaft sein. Du verzichtest ja nicht auf Geld wegen nichts. Du willst schon etwas dafür kriegen. Dallas sollte gute Leute holen. Klar ist das auch ein bisschen Größe, auf Geld zu verzichten. Aber ich muss auch sagen, dass der Mark (Cuban, Eigentümer der Dallas Mavericks) wahnsinnig loyal zu mir war während meiner ganzen Karriere. Mit meinem besten Vertrag war ich der drittbestbezahlte Spieler der Liga. Ich habe ja nicht zum Anfang meiner Karriere auf Geld verzichtet. Das ist etwas, was man im Alter macht.

          Sind Cuban die Tränen gekommen?

          So wie ich ihn kenne, hat er wohl gehofft, dass ich für noch weniger unterschreibe. Aber im Ernst, er freute sich.

          Sie haben auf dem Werbemarkt nicht alles ausgeschöpft. Warum?

          Weil Freizeit für mich Luxus ist. In der NBA ist so viel los, im Sommer stand die Nationalmannschaft an, es gab immer Training, immer Fototermine. Da wollte ich einfach nicht noch mehr Verträge unterschreiben, die mich noch mehr binden. Ich wollte immer zwei, drei größere Partner, auf die ich mich verlassen kann und die mich begleiten, als ständig in der Werbung zu sein, hier dies trinken und dort noch eine Versicherung anpreisen. Das war schon so, als meine Karriere anfing. Ich habe zu Holger immer gesagt: Freizeitoptimierung ist absolut Pflicht. Das haben wir so beibehalten.

          Abgehoben ist Nowitzki nur, wenn er den Korb vor Augen hat. Ansonsten zeigt er vor allem durch „Gutherzigkeit, Sympathie und Bodenständigkeit“ wahre Größe.
          Abgehoben ist Nowitzki nur, wenn er den Korb vor Augen hat. Ansonsten zeigt er vor allem durch „Gutherzigkeit, Sympathie und Bodenständigkeit“ wahre Größe. : Bild: dpa

          Sie haben viele große Sportler kennengelernt, Geschwindner hat Sie mit Größen aus anderen Bereichen zusammengebracht, etwa bei dem Dinner nach Ihrem NBA-Titel 2011 mit drei Nobelpreisträgern. Gibt es etwas, das die Großen der Welt verbindet?

          Sie wissen alle, wie es ist, im Rampenlicht zu stehen. Das können andere kaum nachvollziehen, dass man jede Sekunde unter Beobachtung steht, dass jede falsche Bewegung sofort überall gezeigt wird. Wenn man jemanden auf der Straße kennenlernt, muss man vorsichtig sein, weil man nicht weiß, wer das ist, was er will. Wenn ich einen anderen Prominenten treffe, sind wir ungezwungen: Er weiß, ich will nichts von ihm, ich weiß, er will nichts von mir. Da kann man sich ungezwungen unterhalten. Das Internet und die sozialen Netzwerke haben dazu beigetragen, dass man so eine Wand vor sich herschieben muss. Das ist zwar schade, ist aber so. Die Handys mit Foto und Video-Funktion. Die Stars vor uns haben sicher genauso viele Fehler gemacht. Nur bei uns stehen sie zwei Sekunden später mit Bild auf Twitter.

          Trotz seiner Popularität versucht Nowitzki das Rampenlicht so gut es geht zu meiden.
          Trotz seiner Popularität versucht Nowitzki das Rampenlicht so gut es geht zu meiden. : Bild: ddp

          Groß denken: Wie vollzieht sich der Schritt aus einer kleinen Halle in Franken zur NBA-Meisterschaft im Kopf?

          Indem man sich hohe Ziele steckt, groß denkt und träumt. Es gibt viele, die auf ihrem Weg hängenbleiben. Trotzdem musst du weiter träumen und weiter arbeiten. Das habe ich gemacht. In meinem ersten Jahr in der NBA lief es gar nicht. In einigen Spielen wurde ich nicht mal eingesetzt. Das war schwer. Da kamen schon ein bisschen Selbstzweifel auf: War das die richtige Entscheidung? Dann war klar, dass wir die Play-offs nicht mehr erreichen würden, und der Coach hat mich in die erste Fünf gestellt. Das war ein Moment, der meine Karriere ein bisschen gedreht hat. Als der Erfolgsdruck weg war, habe ich zeigen können, was ich kann, und am Ende des ersten Jahres gewusst: Hey, du gehörst dazu.

          Ihre Größe hat Ihnen anfangs nicht geholfen?

          In Deutschland war ich groß, ja, da hat es gelangt. Ich konnte über jeden drüber schießen und konnte an anderen vorbei ziehen. Aber in der NBA waren einige genauso groß wie ich oder sogar größer. Und sie sind viel, viel schneller, sie springen höher. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Außerdem war es erst mal schwer für mich, aus Deutschland weg zu sein. Wenn du dich außerhalb des Spielfeldes nicht wohl fühlst, ist es wahnsinnig schwer, sich auf dem Spielfeld wohl zu fühlen.

          Später haben Ihre Teams dann immer Großes von Ihnen erwartet und bekommen. Was muss man haben, wenn man von den ersten zwölf Würfen wie im sechsten Spiel des Finales gegen Miami 2011 nur einen trifft und trotzdem weiter wirft?

          Mentale Stärke, sich zu sagen: „Du hast im Training schon Millionen Schüsse genommen. Der nächste ist wieder ein komplett neuer.“ Als Schütze musst du ein kurzes Gedächtnis haben. Manchmal hilft eine ganz kleine Sache. Du musst den Ball einmal durchs Netz gehen sehen. Vielleicht kannst du dir einen Korbleger erarbeiten, oder du wirst gefoult. Du siehst beim Freiwurf, wie er einmal durchs Netz geht, und schon kannst du die nächsten fünf oder sechs Dinger reinhauen. Im Sport ist das verrückt. Irgendwas passiert da im Körper, das Selbstvertrauen kommt wieder. Man lernt, sich das zu erarbeiten. Am Anfang meiner Karriere kam ich nicht wieder ran, wenn es nicht lief. Über die Jahre bekommst du mehr Verantwortung im Team, du weißt, die zählen auf dich. Da musst du dich dann in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weil sie jeden Abend von dir erwarten, dass du triffst.

          Auf dem Höhepunkt seiner Karriere: In der Saison 2011 führt er die Dallas Mavericks zur ersten NBA-Meisterschaft. Er ist der bislang einzige Deutsche, der diesen Titel gewonnen hat.
          Auf dem Höhepunkt seiner Karriere: In der Saison 2011 führt er die Dallas Mavericks zur ersten NBA-Meisterschaft. Er ist der bislang einzige Deutsche, der diesen Titel gewonnen hat. : Bild: dapd

          Wie bleibt man groß?

          Mit harter Arbeit. Und man darf nie zufrieden sein. Ich hatte nie die Einstellung, mit der ersten Vertragsunterzeichnung hätte ich es geschafft. Ich wollte immer besser werden. Ich wollte in jedem Sommer mehr draufpacken. Wenn wir die Play-offs verloren hatten, wenn sie mir irgendwas weggenommen hatten, habe ich gesagt: Holger, das lief überhaupt nicht. Lass uns dies und das machen. Ich wollte immer etwas Neues probieren und immer etwas dazulernen. Deshalb habe ich mich von Jahr zu Jahr gesteigert.

          Wenn Sie in den sechziger Jahren geboren worden wären, hätten Sie Ihr Leben lang als Center am Brett gespielt, oder?

          Vermutlich. Da habe ich Glück gehabt. Bevor der Holger kam, hatte ich einen Jugendtrainer bei der DJK Würzburg, so mit dreizehn, der hat gesagt: Junge, wie du dich bewegst, du bist kein Center. Du bist eher ein Detlef Schrempf, ein Toni Kukoc (ein ehemaliger deutscher und ein früherer kroatischer NBA-Spieler). Da durfte ich zeitweise auf der Position drei (Flügel), also von draußen spielen. Ich habe nie am Korb angefangen. Dafür schulde ich dem Trainer sicher einiges.

          Haben Sie mit Ihrer Größe auf der Position drei das Spiel verändert?

          Ja, ein bisschen. Ich glaube, ich kam zur richtigen Zeit. Am Anfang meiner Karriere wurde viel eins gegen eins gespielt, die großen, gewaltigen Center dribbelten hundert Mal am Korb. Es war ein bisschen langweilig geworden in der NBA. Ich traf also zum Glück auf eine Aufbruchstimmung. Die Großen durften jetzt von außen schießen. Aber ich war nicht der Erste und der Einzige, der das konnte.

          Was empfinden Sie als Größtes in Ihrer Karriere?

          Zwei Momente: der Gewinn der Meisterschaft 2011 und die Olympischen Spiele 2008. Ich war ja schon überglücklich, dass wir uns qualifiziert hatten. Eine Woche vor Turnierbeginn, die anderen besichtigten die Chinesische Mauer, wurde ich ins Büro des Deutschen Olympischen Sportbundes gebeten. Ich sollte die Fahne tragen. Das war der absolute Wahnsinn. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen: Wir stehen im Tunnel vor der Eröffnungsfeier, und die schreien hinten: Wir wollen die Fahne sehen! Da läuft es mir heute noch den Rücken runter.

          Um das zu wiederholen, sind Sie nach vier Jahren zur Nationalmannschaft zurückgekehrt und spielen die Basketball-Europameisterschaft 2015?

          Ja, das wäre schon großartig. Mein erster Grund ist der Beginn der EM in Berlin. Vor heimischem Publikum, das ist eine tolle Sache. Und, na klar: Das wäre eine tolle Sache, wenn wir den Youngstern, die 2008 in Peking nicht dabei waren, die Teilnahme an Olympischen Spielen ermöglichen könnten. Aber das ist ein weiter Weg. Nur die ersten zwei qualifizieren sich direkt, vier weitere für das vorolympische Turnier.

          Sie haben mehr als ein Jahrzehnt für Deutschland gespielt und auch in aussichtslosen Situationen die Knochen hingehalten. Macht das Spaß, oder ist das Pflicht?

          Ich sehe auch die Pflicht. Ich habe aber immer Spaß gehabt, in der Nationalmannschaft zu spielen. Sie hat mir tolle Sachen ermöglicht. Wo wir überall hingereist sind! Mit dreizehn habe ich schon Nationalmannschaft gespielt. Ich war bei der U-16-Europameisterschaft in Frankreich dabei; da waren die meisten Kids aus meiner Schule noch nicht mal aus Heidingsfeld rausgekommen. Es war und ist immer eine Ehre. Deswegen ist das jetzt ein wunderschöner Abschluss in meinem Land. Und wenn wir uns tatsächlich für das vorolympische Turnier qualifizieren, setzen wir uns im nächsten Jahr noch mal zusammen.

          Nach Ihrem Karriereende werden Sie mit den Kleinen arbeiten?

          Ich könnte mir vorstellen, so etwas zu machen, wie der Holger es mit mir gemacht hat: Einzeltraining mit talentierten Kids, das könnte mich reizen. Aber wenn alles vorbei ist, kann ich nicht gleich weitermachen. Ich werde erst mal Abstand brauchen, viel Zeit mit meiner Familie verbringen, Skifahren, all die Sachen tun, die ich vermisse. Ich weiß, dass ich ein großes Glück habe: Ich werde nie einen Job annehmen müssen, auf den ich keine Lust habe.

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