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Basketball-Supercup : Deutschland spielt sich langsam warm

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Maodo Lo (r.) ersetzte den geschonten NBA-Star Dennis Schröder Bild: dpa

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutschen Basketballer gewinnen beim Supercup 82:69 gegen Polen. Während Dennis Schröder geschont wird, steigert sich Dirk Nowitzki immer mehr.

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          Auch ohne NBA-Profi Dennis Schröder haben die deutschen Basketballer beim traditionellen Supercup ihren zweiten Sieg gefeiert. Das Team um Superstar Dirk Nowitzki siegte am Samstag in Hamburg gegen Polen mit 82:69 (44:31) und zeigte dabei trotz der Ausfälle von Schröder und Maik Zirbes eine gute Leistung. Während Zirbes wegen einer Fußverletzung bei der EM mit der Vorrunde in Berlin fehlen wird, wurde Schröder wegen leichter Knöchelprobleme nur geschont. Beste deutscher Werfer war Nowitzki mit 18 Punkten, zudem glänzte Center Tibor Pleiß mit 16 Zählern. Zum Abschluss trifft die deutsche Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) auf die Türkei.

          Außer Zirbes, der beim Auftakterfolg gegen Lettland am Freitag umgeknickt war, musste das deutsche Team gegen Polen auch auf Schröder verzichten. Der Einsatz des Aufbauspielers der Atlanta Hawks bei der EM ist aber nicht gefährdet. „Es hat uns bisher immer ausgezeichnet, dass wir Ausfälle gut kompensiert haben“, sagte Bundestrainer Chris Fleming zu den vielen Ausfällen.

          Nowitzki tut sich anfangs schwer

          Für Schröder begann Maodo Lo auf der Point-Guard-Position, zudem setzte Bundestrainer Chris Fleming in der Startformation auf Anton Gavel, Paul Zipser, Nowitzki und Pleiß. Der Center von den Utah Jazz knüpfte von Beginn an an seine starke Leistung gegen die Letten an.

          Spielplan, Termine, Zeiten der Basketball-EM 2015 finden Sie hier.

          Schon im ersten Abschnitt gelangen dem 2,16-Meter-Riesen zehn Punkte gegen die Polen, die am Freitag die Türkei mit 83:73 besiegt hatten. Nowitzki tat sich dagegen auch in seinem vierten Einsatz seit seinem Comeback zunächst schwer. Der 37-Jährige blieb im ersten Viertel ganz ohne Punkte, dennoch führte die DBB-Equipe nach zehn Minuten mit 22:19. Im zweiten Abschnitt machte der Würzburger seine ersten vier Zähler, doch weiter waren es vor allem Pleiß und der starke Zipser, die die deutsche Mannschaft anführten. Mit einem 16:0-Lauf setzten sich die Gastgeber auf 42:25 ab.

          Dass Fleming trotzdem nicht glücklich in die Halbzeitpause ging, lag am Ausfall von Lo. Der 22-Jährige griff sich Mitte des zweiten Viertels plötzlich an den Rücken und musste in der Kabine behandelt werden. Allerdings zog sich der Youngster ersten Angaben zufolge nur eine leichte Beckenprellung zu. Zum Einsatz kam Lo aber nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel verlor das deutsche Spiel zunächst etwas an Schwung. Nun war den Aktionen der Gastgeber das Fehlen von Schröder deutlich anzumerken. Die Polen um NBA-Profi Marcin Gortat kamen noch einmal auf fünf Zähler heran (54:59). Doch dann war Nowitzki zur Stelle und sicherte mit zwei Dreiern den Sieg.

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