https://www.faz.net/-gtl-a09nn

Gut gespielt, aber verloren : „Alles, was uns fehlt, ist ein Sieg“

  • -Aktualisiert am

Dreierversuch von Frankfurts Lamont Jones (r.) gegen Ludwigsburgs Nick Weiler-Babb. Bild: dpa

Die Skyliners überzeugen auch im zweiten Spiel der Finalrunde in der Basketball-Bundesliga, verlieren aber knapp gegen Ludwigsburg. „Wir haben sehr gut gespielt“, sagt Trainer Gleim.

          2 Min.

          Die Fraport Skyliners haben auch ihr zweites Gruppenspiel beim Basketball-Finalturnier in München verloren. Am Dienstag mussten sich die Frankfurter den Ludwigsburgern knapp 77:80 geschlagen geben. Wie gegen den Pokalsieger Alba Berlin zogen sich die Skyliners im Duell mit dem Hauptrundenzweiten sehr achtbar aus der Affäre. „Wir haben sehr gut gespielt. Alles, was uns fehlt, ist ein Sieg“, sagte Trainer Sebastian Gleim.

          Sein Ludwigsburger Kollege John Patrick verteilte ein „Kompliment an Frankfurt. Das war ein verrücktes Spiel“. Nach einem Dreipunktewurf des Frankfurters Gytis Masiulis stand es 40 Sekunden vor Spielschluss 77:77. Aber drei Punkte des im Schlussviertel stark aufspielenden Ludwigsburger Topscorers Marcos Knight (insgesamt 25 Punkte) besiegelten die Niederlage des von seiner Einstellung her abermals überzeugenden Außenseiters. Bei den Skyliners verfehlte ein Dreipunktewurf von Spielmacher Joe Rahon (3) drei Sekunden vor Spielende das Ziel. Danach stand Matthew McQuaid (3) bei seinem Fehlwurf nach Auffassung der Schiedsrichter im Aus.

          In der Gruppe B sind die Frankfurter nun unter Zugzwang geraten. Von den Begegnungen gegen Vechta (Donnerstag, 16.30 Uhr) und am Samstag (16.30 Uhr) gegen Bamberg müssen die Hessen mindestens eine Partie gewinnen, wollen sie noch das Viertelfinale erreichen. Personell mussten die Skyliners allerdings die nächste Hiobsbotschaft verkraften. Aufbauspieler Lamont Jones, der Frankfurter Topscorer in der Hauptrunde, schied im zweiten Viertel verletzungsbedingt aus. Davor war der Amerikaner (0 Punkte) nur schwer in Tritt gekommen, was zwei Schrittfehler belegten. Beste Werfer der Hessen waren Kapitän Quantez Robertson mit 17 und Yorman Polas Bartolo mit 16 Punkten. Eine überzeugende Vorstellung in seinen gut 13 Minuten Einsatzzeit bot auch der erst 17 Jahre alte Point Guard Len Schoormann (7).

          Beide Hauptrundenspiele – das letzte am 1. März in Frankfurt – hatten die Hessen als deutliche Verlierer beendet. Sie hatten den Ludwigsburgern dabei viel zu viele Offensiv-Rebounds gestattet. Doch diesmal gewannen die Frankfurter die Reboundstatistik (39:27) klar. „Das ist bemerkenswert für uns“, meinte Gleim. Die Ludwigsburger, die in der Verteidigung nicht die gewohnte Stärke entwickelten, kamen „nur“ zu neun Offensiv-Rebounds. Patrick konstatierte einen „schwarzen Tag“ seiner Big Man. 28 Defensiv-Rebounds der Hessen standen 18 des Gegners gegenüber. Robertson und Masiulis (12) mit jeweils sieben Rebounds machten in dieser Disziplin den besten Job. Den Ball gaben die Skyliners jedoch zu oft – nämlich 17 Mal – aus den Händen. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht genug auf den Ball aufgepasst“, kritisierte Gleim.

          Große Probleme hatten die Frankfurter zudem von jenseits der Dreipunktelinie. In die letzten zehn Minuten waren sie nur mit einer Abschlussquote von 26 Prozent gegangen, die Endmarke stand dann bei 35,3 Prozent (12 von 34 Würfen). Nachdem Robertson seine ersten fünf Würfe aus der Distanz nicht im Ludwigsburger Korb untergebracht hatte, traf er im Schlussviertel immerhin drei Dreier. Zu einem Überraschungserfolg langte es für die Frankfurter trotzdem nicht.

          Weitere Themen

          Englische Teams ziehen sich zurück Video-Seite öffnen

          Super League : Englische Teams ziehen sich zurück

          Nach Manchester City bestätigten auch Manchester United, Liverpool, Arsenal, Tottenham Hotspur und Chelsea ihren Rückzug. Nun steht die Super League nicht einmal 48 Stunden nach ihrer Gründung vor dem Aus.

          Topmeldungen

          Heiteres Genie des Heldentums: Alexej Nawalnyj im Moskauer Anklagekäfig

          Nawalnyj im Hungerstreik : Ein Skelett mit Humor

          Der inhaftierte russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj wird für seinen Witz und Mut von vielen Landsleuten bewundert. Bei einigen regt sich aber auch Neid. Jetzt haben sich russische Bürger seinem Hungerstreik angeschlossen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.