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Basketball-Bundesliga : Freudenberg macht Frankfurt froh

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Von außen stark – aber auch unter dem Korb aktiv: Richard Freudenberg arbeitet für den Erfolg der Skyliners. Bild: Picture-Alliance

Neuer Spielmacher, zwei überzeugende Youngsters – und der treffsichere Älteste: Der Sieg der Frankfurt Skyliners in Crailsheim hatte viele Gesichter und Geschichten. Am besten lässt er sich aber mittels einer starken Defensivarbeit definieren.

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          Der Samstag war ein Tag der großen Freude für die Frankfurt Skyliners in der Basketball-Bundesliga. Nach dem in dieser Form nicht erwarteten 76:68 in Crailsheim freute sich der Frankfurter Cheftrainer Sebastian Gleim ausdrücklich für „unsere mittlere Generation“ in Gestalt von Richard Freudenberg. Der 21 Jahre alte Flügelspieler, der mit 21 Punkten Topscorer war und damit seinen Karrierebestwert einstellte, habe „ein starkes Spiel gemacht“, lobte Gleim. Ein Feuerwerk von Freudenberg: Vor allem im dritten Viertel drückte der Skyliners-Profi dem Spiel mit drei Dreipunktewürfen hintereinander und den ersten elf Punkten für die Frankfurter seinen Stempel auf, insgesamt traf er von seinen fünf Distanzwürfen vier. Die große Nachwuchshoffnung der Hessen, die außerdem acht Rebounds holte, bewies diesmal auch ihre große Vielseitigkeit: Der 2,04 Meter lange Freudenberg besetzte wechselweise die Positionen drei, vier und fünf.

          „So, wie ich heute gespielt habe, ist es mein Ziel, immer zu spielen. Wenn ich so treffe wie heute, nehme ich jeden Wurf, den ich kriege“, sagte er selbstbewusst. Alltäglich war auch die Verteidigungsleistung der Frankfurter nicht. Crailsheim mache „im Schnitt 91 Punkte“ und habe eine „der besten Offensiven der Liga“, sagte Freudenberg. „Aber wir haben den Gegner bei wenigen Punkten gehalten.“

          Sein Headcoach Gleim – „das war der Schlüssel, dass wir defensiv immer wieder Zugriff bekommen haben“ – freute sich zudem über „den Ältesten in unserem Team“, den 37 Jahre alten Adam Waleskowski. Dieser habe in der „Crunchtime wichtige Punkte gemacht“, stellte der 35 Jahre alte Trainer anerkennend fest. Mit acht Zählern innerhalb von 106 Sekunden war Waleskowski (insgesamt 12 Punkte) seiner Mannschaft in der spannenden Schlussphase eine große Stütze. Der Dritte im Bunde, über den sich Gleim explizit „freute“, war Len Schoormann. Denn der 17 Jahre alte Youngster (2) erzielte seine ersten beiden Bundesliga-Punkte zum 54:47.

          Seinen ersten Einsatz, der gleich mit der Berufung in die Startformation begann, hatte Joe Rahon (5) für die Frankfurter. Und der neue Spielmacher, der aus Belgien (Spirou Charleroi) in die Bundesliga gewechselt ist, wurde von Gleim gut beschäftigt. In seinen gut 31 Minuten Einsatzzeit kam der Amerikaner auf fünf Assists und zwei Steals. Die Bälle verteilen und gut verteidigen – das sind genau die beiden Komponenten, die die Frankfurter, bei denen Lamont Jones mit 20 Punkten gewohnt abschlussstark war, zuvorderst von ihrer Neuerwerbung erwarten. Bei den Ballverlusten, vier an der Zahl, sollte sich Rahon in Zukunft aber mehr zurückhalten.

          Bei den Rebounds hingegen bewährte sich die zupackende Art der Skyliners. Diese Statistik gewann der Sieger aus Frankfurt mit 36:30 für sich. Wie er das punktestärkste Team der Liga aus Crailsheim erfolgreich in Schach hielt? „Wir haben heute sehr viel defensiv investiert, damit wir dem Gegner ein schwieriges Spiel geben“, sagte Gleim.

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