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Pause bis Ende April : Basketball ruht weiter

  • Aktualisiert am

Keine Körbe: Die BBL setzt weiter aus. Bild: dpa

Die Basketball-Bundesliga BBL hofft weiter auf eine Fortsetzung der Saison. Nur zwei Klubs wollen einen Abbruch der Spielzeit. Die Olympia-Verschiebung gewährt neuen Spielraum.

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          Die Basketball-Bundesliga (BBL) verlängert die Aussetzung ihres Spielbetriebes bis Ende April. Darauf einigten sich das Präsidium der BBL, deren Geschäftsführung und die Vereine während einer Videokonferenz am Mittwoch. Ziel der großen Mehrheit der Stimmberechtigten ist es, die Saison 2019/20 nicht abzubrechen, sondern die Meisterschaft nach Möglichkeit „zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, gegebenenfalls mit einem gekürzten, respektive verdichteten Modus“.

          Bis zur Aussetzung des Ligabetriebs wegen der Verbreitung des Coronavirus hatten nicht einmal 21 der 32 Spieltage vollständig stattgefunden. Der Meister wird über eine Play-off-Runde mit drei K.-o.-Durchgängen ermittelt. Die Liga hat den Spielbetrieb am 12. März unterbrochen. Weil die Olympia-Qualifikation im Juni wegen der Verschiebung der Spiele auf 2021 ausfällt, hätte die BBL Spielraum, die Saison auszudehnen.

          Nur zwei Klubs für Beendigung

          Nach Informationen der F.A.Z. votierten nur zwei Klubs für eine sofortige Beendigung der Saison. Wie zu hören war, sind sich Ligaführung und Vereine darüber im Klaren, dass sie allenfalls bei einem positiven Verlauf aller Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus eine Chance erhalten, noch in dieser Saison wieder Bundesliga-Basketball bieten zu dürfen. Ob die Partien aber mit Zuschauern ausgetragen würden, ist sehr fraglich. Die meisten Vereine sind auf die mit dem Spielbetrieb verbundenen Einnahmen angewiesen. Weil viele amerikanische Profis vorerst in ihre Heimat zurückgekehrt sind, einige Vereine die Verträge mit ihren ausländischen Spielern aufgelöst haben, stehen ihnen keine schlagkräftigen Mannschaften zur Verfügung.

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