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Basketball-Bundesliga : Bayern ohne Pesic, mit Hoeneß

  • Aktualisiert am

Prominentes Publikum: Tennisprofi Sabine Lisicki und der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß Bild: dpa

Bayern München gewinnt sein Auftaktspiel in der Basketball-Bundesliga auch ohne Trainer Pesic - dafür mit dem früheren Präsidenten Hoeneß als Zuschauer. Die Überraschung des Tages gelingt Crailsheim.

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          Dass auch die Basketball-Bayern zum Saisonauftakt der Liga gewinnen und sich als Meisterkandidat präsentieren, war keine Überraschung. Die wurde aus Crailsheim gemeldet. Denn dort verloren die Telekom Baskets Bonn, immerhin Eurocup-Teilnehmer des vergangenen Jahres, gegen den eigentlichen Absteiger 89:91. Prompt dürfen sich die Gegner einer Liga-Verkleinerung bestätigt fühlen.

          Crailsheim war nur in der Basketball-Bundesliga (BBL) geblieben, weil die Artland Dragons aus Quakenbrück wegen des Rückzuges ihres Sponsors nicht in der ersten Klasse bleiben konnten. Crailsheim bekam eine Wildcard von der BBL, weil sich die Mehrheit der Klubs nicht zu einer Verkleinerung durchringen konnte. Ein potentieller Absteiger erweitert die Aussicht, selbst im Geschäft zu bleiben. Crailsheim will diese Rolle offenbar nicht annehmen.

          Allerdings braucht die Liga in der Regel einige Spieltage, bis sich die Teams abgestimmt und die Machtverhältnisse halbwegs erkennbar werden. Insofern ist der überraschend deutliche Erfolge der Tigers Tübingen gegen die BG Göttingen (98:56) mit Vorsicht zu genießen. Das gilt auch für den Sieg der Skyliners Frankfurt (67:59) bei den Eisbären Bremerhaven.

          Uli Hoeneß als Zuschauer

          Die Bayern aber scheinen auf Anhieb so gut, dass sie selbst ohne Chefcoach Svetislav Pesić den Erwartungen gerecht werden. Vor den Augen des ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß deklassierten sie den Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg in eigener Halle (82:56). Dabei überzeugte der von Real Madrid verpflichtete Amerikaner K.C. Rivers mit 21 Punkten. Pesić war von Ko-Trainer Emir Mutapcic vertreten worden, weil er wegen eines „unsportliches Verhalten“ während des letzten Finalspiels der vergangenen Saison gegen Bamberg für ein Meisterschaftsspiel gesperrt worden war.

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