https://www.faz.net/-gtl-8lyvk

Basketball-Bundesliga : Bayern und Bamberg souverän, Alba mit Mühe

  • Aktualisiert am

Bayern München geht auch im Basketball voran Bild: dpa

Die Favoriten der Liga geben sich weiter keine Blöße. Doch während Bayern und Bamberg problemlos siegen, hat Alba beim Aufsteiger in Jena gewaltig zu kämpfen. Trotz Niederlage konnte ein Jenaer immerhin jubeln.

          1 Min.

          Titelverteidiger Brose Bamberg und Herausforderer Bayern München haben am zweiten Spieltag der Basketball Bundesliga deutliche Siege eingefahren. Die Bamberger kamen am Freitagabend bei den Basketball Löwen Braunschweig zu einem 96:48-Kantersieg und erzielten damit ebenso ihren zweiten Erfolg wie die Bayern. Die Münchner setzten sich im Derby gegen Würzburg mit 90:77 durch.

          Den zweiten Sieg im zweiten Spiel gab es auch für Alba Berlin. Die Berliner hatten beim Aufsteiger Science City Jena aber viel Mühe und liefen lange einem Rückstand hinterher. Am Ende setzte sich der Favorit aber mit 77:73 durch. Einen Fehlstart legten dagegen die Fraport Skyliners hin. Nach der deutlichen Niederlage zum Auftakt in Bamberg mussten sich die Frankfurter auch bei den Telekom Baskets Bonn mit 60:74 geschlagen geben.

          Alba Berlin hat in Jena Mühe – zum zweiten Mal in dieser Saison.

          Für die Bamberger war die Partie in Braunschweig nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit. Schon zur Pause lag der große Favorit auf den Titel mit 22 Punkten vorne und baute die Führung danach immer weiter aus. Bester Werfer bei den Franken war Darius Miller mit 16 Punkten. Insgesamt trafen gleich fünf Spieler der Gäste zweistellig. „Heute hat es sehr gut zusammengepasst“, sagte Bambergs Kapitän Elias Harris „telekombasketball.de“. „Die Tiefe unseres Kaders ist sicherlich ein Plus“.

          Die Bayern hatten bei der Heimpremiere von Coach Sasa Djordjevic mit Würzburg etwas mehr Mühe. Erst im dritten Viertel konnten sich die Gastgeber vor den Augen von Uli Hoeneß und Ex-Coach Svetislav Pesic entscheidend absetzen. Nationalspieler Maxi Kleber glänzte gegen seinen Ex-Club mit 20 Punkten.

          „Mit meiner Leistung bin ich natürlich zufrieden“, sagte Kleber. „Wir haben aber noch zu viele leichte Fehler gemacht.“ Trainer Djordjevic sah ebenfalls noch Steigerungsbedarf. „Wir haben über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt, aber nicht konstant über 40 Minuten. Daran müssen wir arbeiten.“

          Alba hatte in Jena viel Mühe – vor allem, weil der frühere Berliner Julius Jenkins eine starke Leistung zeigte. Trotz 19 Punkten konnte Jenkins die Heimniederlage der Thüringer in der Schlussminute aber nicht verhindern. „Wir müssen unsere Aufgaben 40 Minuten erfüllen, nicht nur 37 oder 38“, sagte der US-Routinier enttäuscht. Einer immerhin konnte aufseiten der Jenaer jubeln. Immanuel McElroy knackte in der ewigen Bestenliste der Liga die 5000-Punkte-Marke.

          Weitere Themen

          Das große Dazwischen

          Neue Nowitzki-Biografie : Das große Dazwischen

          Thomas Pletzingers umwerfende Biografie „The Great Nowitzki“ erzählt die Geschichte der Würzburger Basketballegende Dirk Nowitzki. Im Interview verrät der, wie er sich sein Leben zwischen Deutschland und Dallas künftig vorstellt.

          FC Bayern trifft auf Olympiakos Video-Seite öffnen

          Champions League : FC Bayern trifft auf Olympiakos

          Am dritten Spieltag müssen die Bayern nach Griechenland zu Olympiakos Piräus, dem Tabellen-Dritten in der Gruppe B. Trainer Niko Kovac warnte auf der letzten Pressekonferenz vor der Partie und vor dem Gegner.

          Topmeldungen

          Eine Gruppe Senioren macht eine Fahrradtour.

          Debatte ums Eintrittsalter : Die große Renten-Frage

          Wie lange müssen wir künftig arbeiten? Bis 69, empfiehlt die Bundesbank, und löst damit viel Widerspruch aus. Worauf es ankommt, wenn das Rentensystem wieder ins Lot kommen soll.
          Mario Draghi und seine Nachfolgerin Christine Lagarde.

          Wechsel an der EZB-Spitze : Draghi und die Deutschen

          Nirgendwo ist EZB-Präsident Mario Draghi, der am 31. Oktober abtritt, auf so viel Protest gestoßen wie in Deutschland. Am Ende hat er die Macht der Europäischen Zentralbank überdehnt. Eine Bilanz.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.