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Basketball : Alba ist ausgeschieden

  • Aktualisiert am

Hat noch die Hände im Spiel: Bayern-Trainer Bauermann Bild: dpa

Titelverteidiger Bamberg zieht ins Halbfinale der Playoffs in der Basketball-Bundesliga ein. Das frühe Aus kommt dagegen für Alba Berlin. Bayern München erreicht ein fünftes Spiel.

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          Titelverteidiger Bamberg und überraschend auch Aufsteiger Würzburg haben in den Playoffs der Basketball Bundesliga wie schon ratiopharm Ulm das Halbfinale erreicht. Alba Berlin muss die Träume auf den neunten Titel der Clubgeschichte dagegen wieder einmal frühzeitig begraben.

          Die Brose Baskets aus Bamberg gewannen am Dienstagabend bei den Telekom Baskets Bonn mit 84:82 (44:38) und entschieden die Best-of-Five-Serie des Viertelfinales mit 3:1 für sich. Alba kassierte bei den s.Oliver Baskets Würzburg mit 60:66 (33:22) die dritte Niederlage und schied sang- und klanglos aus. Weiter auf den Einzug in die Vorschlussrunde und auf ein Duell mit Bamberg hoffen darf dagegen Bayern München. Das Team von Trainer Dirk Bauermann siegte gegen die Artland Dragons daheim mit 82:71 (44:39) und glich in der Serie damit zum 2:2 aus. Die Entscheidung fällt nun an diesem Donnerstag in Quakenbrück. Ulm hatte das Weiterkommen mit einem klaren 3:0 gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig bereits am vergangenen Sonntag klar gemacht.

          Die Brose Baskets gewannen am Dienstagabend bei den Telekom Baskets Bonn mit 84:82 (44:38) und entschieden die Best-of-Five-Serie des Viertelfinales mit 3:1 für sich. Überragender Akteur bei den Franken war PJ Tucker, der 26 Punkte erzielte, davon zu Beginn der zweiten Halbzeit elf Punkte in Serie, womit er für einen 20-Punkte-Vorsprung sorgte. Zwar kam Bonn in der Schlussphase noch einmal auf 82:83 heran, Bamberg brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

          „Wir haben die ganze Serie eigentlich ganz guten Basketball gespielt, hatten aber auch einige Hänger. Das war auch heute so“, sagte Bambergs Trainer Chris Fleming. Bonns Trainer Michael Koch war trotz des Ausscheidens stolz auf seine Mannschaft. „Gegen fast jede Mannschaft in der Liga wären wir mit diesen Leistungen weitergekommen.“

          Bayern München gleicht aus

          Alba erwischte in Würzburg einen Traumstart. Das erste Viertel entschieden die Berliner mit 23:11 für sich, zur Pause lagen sie gegen die nervösen Würzburger immer noch mit elf Punkten vorne (33:22). Doch mit einem miesen Start in den dritten Abschnitt machte der achtmalige Champion wieder alles zunichte. Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und behielten auch in der hektischen Schlussphase an der Freiwurflinie die Nerven. John Little war mit 20 Zählern Matchwinner bei den Würzburgern.

          Der FC Bayern war drei Tage nach der hitzigen Auseinandersetzung in Quakenbrück im Audi Dome von Beginn an heiß auf die Revanche. Das Team von Trainer Dirk Bauermann führte nach zehn Minuten mit 30:16. Danach kamen die Gäste zwar besser ins Spiel und hielten den Abstand bei fünf Zählern. Die Münchner gerieten aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Mann des Abends bei den Bayern war Jared Homan mit 20 Zählern.

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