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Basketball Top Four : Bayern und Alba sind im Finale

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Daniel Theis (links) und Darius Miller (rechts) von Bamberg und John Bryant von München kämpfen um den Ball. Bild: dpa

Nach dem Sieg gegen Meister Bamberg im Halbfinale trifft Bayern München im Pokal-Endspiel auf Alba Berlin. Beide werden sich in den nächsten Wochen noch öfter begegnen.

          Gastgeber Bayern München und Alba Berlin bestreiten beim Top Four der Basketball-Bundesliga das Finale. Nachdem sich die Bayern am Samstag im ersten Halbfinale gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg mit 86:79 (38:39) durchgesetzt hatten, besiegte Alba im zweiten Vorschlussrunden-Duell die Fraport Skyliners Frankfurt mit 79:76 (41:35). Das Endspiel findet an diesem Sonntag um 14.45 Uhr (BR-Fernsehen) statt. Zuvor spielen Bamberg und Frankfurt ab 12.00 Uhr noch um den dritten Platz.

          Damit beginnen nun die Bayern-Alba-Festspiele. Nach dem Finale am Sonntag folgen zwei Duelle im Eurocup-Achtelfinale und dazwischen ein Aufeinandertreffen in der Bundesliga.

          Jordan Taylor (links) von Alba Berlin und Jordan Theodore von den Skyliners Frankfurt

          „Das ist für den Club, vor allem aber für die Spieler, eine tolle Sache“, sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic nach dem Sieg im Prestigeduell gegen Bamberg. „Am Ende war es eine riesige Energieleistung, die den Ausschlag gegeben hat.“ Sein Vater und Bayern-Coach Svetislav Pesic lobte vor allem die starke Defensive seiner Mannschaft: „Die Spieler sind an ihre Grenzen gegangen.“ Beste Bayern-Werfer vor 6500 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome waren Dusko Savanovic und Deon Thompson mit je 16 Punkten. Bei den Bambergern kam Niko Zisis auf 15 Zähler.

          Im zweiten Halbfinale verschliefen die Berliner das erste Viertel komplett und lagen nach zehn Minuten 10:17 hinten. Danach steigerte sich Alba aber und zog phasenweise auf zehn Punkte davon (36:26, 38:28). Kurz vor der Pause fingen sich die Frankfurter wieder und verkürzten bis zur Pause wieder auf 35:41.

          Nach dem Seitenwechsel schafften es die Hessen zunächst nicht, die Partie auszugleichen. Doch die Skyliners steckten nicht auf und gingen zwei Minuten vor dem Ende durch einen Dreipunktwurf von Johannes Voigtmann mit 72:71 in Führung. Nun war wieder Alba gefragt und hatte in Jordan Taylor die passende Antwort parat. Der Amerikaner traf 1,1 Sekunden vor dem Ende per Dreier zum Sieg. Bester Werfer bei den Berlinern war Dragan Milosavljevic mit 21 Punkten. Bei den Frankfurtern kam Jordan Theodore auf 22 Zähler.

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