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Interview mit Marco Baldi : „Sport muss dieser Vereinzelung entgegenwirken“

Halbzeitspiel mit Schulkindern bei ALBA: „Man muss den Sport spüren, man muss mitmachen können. Bild: imago/Camera 4

Der Geschäftsführer von Alba Berlin über das durch Olympia wachsende Sportverständnis, die „Idiotie“, Förderung nur nach Medaillen zu bemessen und die Aufgabe des Sports, Verschmelzung vorzuleben.

          7 Min.

          Der 59 Jahre alte Schwenninger Marco Baldi war einst Junioren-Nationalspieler und spielte in der Basketball-Bundesliga. In den 1990er Jahren baute er den Verein ALBA Berlin zu einem Klub von internationalem Niveau auf.

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Haben Sie die Olympischen Spiele von Tokio verfolgt und sind auch Sie vom Abschneiden der deutschen Mannschaft enttäuscht?

          Ich habe, nach gewissen Anlaufschwierigkeiten, mit unheimlicher Begeisterung zugeschaut. Die Diskussion vorher kannte ich gut, auch aus unserem kleineren Maßstab: Soll man Wettbewerbe und Events überhaupt durchführen, während die Menschen wegen der Pandemie zu Hause bleiben wollen oder gar müssen? Ich kann das klar bejahen, nachdem ich die Olympischen Spiele verfolgt habe.

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