https://www.faz.net/-gtl-9ynvy

Avalon Aardoom : Das traurige Mädchen mit dem Herzfehler

  • -Aktualisiert am

„Es ist schwer zu ertragen, dass es das für mich war“: Avalon Aardoom kann nicht mehr auf das Shorttrack-Eis. Bild: Imago

Als Avalon Aardoom klein war, schlug ihr Herz 300 Mal in der Minute und mehr. Trotzdem wollte sie Weltmeisterin im Shorttrack werden. Sie war auf gutem Weg. Doch von einer Sekunde auf die andere sind alle ihre Träume zerstört.

          8 Min.

          Avalon Aardoom war in Frankreich, irgendwo in den Pyrenäen. Auf dem Weg zu einem dieser gottverdammten Gipfel, als ihr Körper ihrer Karriere als Eisschnellläuferin ein Ende setzte. Es war Sommer, Juni, vor einigen Tagen war Avalon mit den anderen Shorttrackerinnen der niederländischen Nationalmannschaft nach Frankreich gereist. Es sollte ein gewöhnliches Trainingslager werden – und ein gewöhnliches Trainingslager bedeutete für Shorttracker im Sommer vor allem eines: Fahrradfahren, bis fast die Oberschenkel platzten.

          F.A.Z. Newsletter Coronavirus

          Täglich um 12.30 Uhr

          ANMELDEN

          Schon beim Leistungstest vor dem Trainingslager war Avalon ohnmächtig vom Ergometer gekippt, aber das machte ihr nichts. Im Dezember hatte ein Sturz auf dem Eis ihr Gehirn einmal übel durchgeschüttelt, einige Monate hatte sie aussetzen müssen. Außerdem waren diese Leistungstests brutal, die anderen Shorttrackerinnen mussten sich erbrechen, Avalon fiel eben in Ohnmacht. Damit kannte sie sich hervorragend aus.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Nur mit einer inhaltlichen Zuspitzung kann sich Annalena Baerbock noch behaupten, findet die Berliner Agentur „Super an der Spree“.

          Annalena Baerbock : Ist der Wahlkampf der Grünen noch zu retten?

          Der Wahlkampf läuft schlecht für die Grünen, das Ansehen der Spitzenkandidatin ist am Boden. Wir haben einen Kampagnen-Experten gefragt: Was kann die Partei jetzt noch tun, um sich zu fangen?