https://www.faz.net/-gtl-whhe

Australian Open : Scharapowa und Nadal schon im Achtelfinale

  • Aktualisiert am

Maria Scharapowa traf noch nicht auf ernsthafte Gegenwehr Bild: AP

Rafael Nadal und der Nikolai Dawidenko sind als erste Tennios-Profis in das Achtelfinale der Australian Open eingezogen. Bei den Damen setzten sich Serena Williams, Justine Henin und Maria Scharapowa durch.

          Auch am fünften Turniertag der Australian Open haben sich die Favoriten zunächst schadlos gehalten. Bei den Damen erreichten Titelverteidigerin Serena Williams, Vorjahresfinalistin Maria Scharapowa, die Weltranglisten-Erste Justine Henin und die bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne an Position drei gesetzte Jelena Jankovic das Achtelfinale. In der Herren-Konkurrenz zogen am Freitag der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal und der an Nummer vier eingestufte Nikolai Dawidenko in die Runde der letzten 16 ein.

          Der Spanier Nadal setzte sich 7:5, 6:2, 6:3 gegen Gilles Simon durch. Dawidenko fertigte in seinem Drittrunden-Match den ebenfalls aus Frankreich kommenden Marc Gicquel 6:3, 6:2, 6:3 ab. Erstmals im Achtelfinale der Australian Open steht der Franzose Jo-Wilfried Tsonga, der mit seinem Erstrunden-Sieg gegen den an Position neun gesetzten Schotten Andy Murray für eine Überraschung gesorgt hatte. Tsonga schlug Guillermo Garcia-Lopez aus Spanien 6:3, 6:4, 6:2.

          „Harte dritte Runde“ für Henin

          Henin gewann mit Mühe 7:5, 6:4 gegen Francesca Schiavone aus Italien. Die Belgierin trifft nun auf die Qualifikantin Hsieh Su-Wei aus Taiwan, die nach einem Sieg gegen die Französin Aravane Rezai überraschend im Achtelfinale steht. Die Amerikanerin Williams bezwang Victoria Azarenka aus Weißrussland mit 6:3, 6:4; die Serbin Jankovic siegte gegen Virginie Razzano aus Frankreich mit 6:2, 4:6, 6:1. Jankovic trifft nun auf die Australierin Casey Dellacqua, die die frühere Weltranglisten-Erste und Turniersiegerin von 2006, Amélie Mauresmo aus Frankreich, mit 3:6, 6:4, 6:4 besiegte.

          Stark in Melbourne: Rafael Nadal

          „Das war eine harte dritte Runde für mich“, sagte Henin. „Gegen sie ist es immer schwer, aber ich habe im richtigen Moment die richtigen Dinge gemacht.“ Schiavone hatte in der vorigen Runde die deutsche Fed-Cup-Spielerin Angelique Kerber ausgeschaltet. Leichter tat sich die 20 Jahre alte Scharapowa, die im russischen Duell gegen Jelena Wesnina mit 6:3, 6:0 souverän die Oberhand behielt.

          Weitere Themen

          Arsenal bei Özil-Comeback düpiert

          Premier League : Arsenal bei Özil-Comeback düpiert

          Mesut Özil erlebt eine enttäuschende Rückkehr auf den Platz für den FC Arsenal. Gegen den Tabellenletzten liegen die „Gunners“ eigentlich sicher in Führung. Doch dann gelingt gar nichts mehr.

          Roglic stürmt auf den Radsport-Gipfel

          Sieg bei Vuelta : Roglic stürmt auf den Radsport-Gipfel

          Der frühere Skispringer Roglic fährt seinen größten Triumph auf dem Fahrrad ein. Trotz vieler Attacken ist er in Spanien nicht zu bezwingen. Sein Team wird auch ein ernster Tour-de-France-Anwärter.

          Topmeldungen

          Braunkohlekraftwerk Jänschwalde hinter dem ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord

          Details des Klimapakets : Wer hat’s erfunden?

          Kommenden Freitag soll das Klimapaket beschlossen werden. Um die entscheidenden Details wird bis zuletzt gerungen: Offen ist vor allem die Frage, wie viel die Tonne CO2 kosten soll.
          Der frühere türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu trat am Freitag mit fünf anderen Politikern aus der AKP aus.

          Austritte aus der AKP : Rebellion gegen Erdogan

          Einige prominente Politiker sind aus der türkischen Regierungspartei AKP ausgetreten, um ihre eigenen Bewegungen zu gründen. Für den türkischen Präsidenten Erdogan könnte es eng werden.
          Schild vor dem Trump Hotel in Washington, 21. Dezember 2016

          Klage von Hoteliers : Hat Donald Trump die Verfassung gebrochen?

          Trump schädige ihr Geschäft, indem er Diplomaten nötige, in seinen Hotels abzusteigen, monieren Gaststättenbetreiber. Damit haben sie vor einem New Yorker Gericht einen Etappensieg errungen. Nun könnte der Surpreme Court den Fall an sich ziehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.