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Australian Open : Nadal übt Kritik an Schiedsrichtern

  • Aktualisiert am

Auch Rafael Nadal steht in Melbourne im Viertelfinale Bild: dpa

Die Favoriten setzen sich bei den Australian Open durch. Vor allem Roger Federer trumpft in Melbourne groß auf. Rafael Nadal wird mehr gefordert - und übt nach seinem Sieg Kritik an den Schiedsrichtern im Tennis.

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          Die Favoriten haben ihre ersten größeren Hürden bei den Australian Open gemeistert. Vor allem Roger Federer trumpfte in Melbourne groß auf und zog mit einem unerwartet deutlichen 6:3, 7:5, 6:4 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga ins Viertelfinale ein.

          Dort trifft der Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger am Mittwoch auf den Briten Andy Murray. Der Wimbledon-Champion setzte sich bei der mit 21,64 Millionen Euro dotierten Veranstaltung gegen den französischen Lucky Loser Stephane Robert mit 6:1, 6:2, 6:7 (6:8), 6:2 durch.

          Von den Topspielern am meisten gefordert wurde Rafael Nadal. Der spanische Weltranglisten-Erste musste in der Rod Laver Arena 3:17 Stunden lang sein bestes Tennis zeigen, um den Japaner Kei Nishikori mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:6 (7:3) niederzuringen.

          Nadal spielt nun gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow um den Einzug ins Halbfinale. Für Dimitrows Freundin Maria Scharapowa kam bei den Damen dagegen völlig überraschend das Aus. Die Russin unterlag Dominika Cibulkova aus der Slowakei 6:3, 4:6, 1:6.

          Roger Federer setzt sich sicher gegen Jo-Wilfried Tsonga durch

          Nadal kritisierte derweil nach zwei Verwarnungen gegen ihn die Unparteiischen im Tennis. „Es ist wichtig, Leute auf dem Stuhl zu haben, die das Spiel wirklich verstehen“, sagte der Spanier. Im Spiel gegen Nishikori hatte die griechische Schiedsrichterin Evanthia Asderaki ihn zweimal verwarnt, weil er sich zwischen den Ballwechseln zu viel Zeit gelassen hatte. Erlaubt sind 20 Sekunden. „Es geht hier nicht um die Regeln, die akzeptiere ich“, sagte Nadal.

          Allerdings müsse man den Profis nach langen Ballwechseln die Zeit zum Verschnaufen geben. „Die Regeln dürfen nicht so angewendet werden, dass sie die Show verhindern“, sagte die Nummer eins der Welt. „Das ist nicht im Interesse der Fans.“ Nadal kritisierte zudem, dass die Schiedsrichterin ihn vor der zweiten Ermahnung nicht gewarnt habe. „Sie hat die Möglichkeit, das zu tun, hat es aber nicht getan“, sagte der Spanier verärgert. „Wir brauchen Schiedsrichter, die das Spiel verstehen.“

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