https://www.faz.net/-gtl-9mxz5

Auftaktpleite in Rom : Zverev weiter in der Krise

  • Aktualisiert am

Der nächste Rückschlag: Alexander Zverev verliert in Rom sein Auftaktmatch Bild: AP

Tennisprofi Alexander Zverev scheitert in Rom schon bei seinem ersten Auftritt und hat nun acht seiner jüngsten 14 Spiele verloren. Besser macht es Julia Görges.

          Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev hat die Generalprobe für die French Open (26. bis 9. Juni) gründlich verpatzt. Der 22-Jährige verlor beim ATP-Masters in Rom sein Auftaktmatch in Runde zwei gegen den italienischen Lokalmatador Matteo Berrettini 5:7, 5:7. Damit hat der in der Weltrangliste auf Rang fünf zurückgefallene Zverev acht der letzten 14 Spiele auf der Tour verloren.

          Für den gebürtigen Hamburger ist es nach dem kleinen Aufwärtstrend beim Masters in Madrid ein erneuter Rückschlag. Nachdem er in der Vorwoche nach zwei Erfolgen gegen David Ferrer (Spanien) und den Polen Hubert Hurkacz erst im Viertelfinale gegen Stefanos Tsitsipas (Griechenland) verloren hatte, folgte nun ein weiteres frühes Aus.

          Durch die bislang völlig verkorkste Sandplatzsaison könnte der deutsche Topspieler nun auch im Ranking weiter abrutschen. In Rom könnte er im ungünstigsten Fall von Tsitsipas und dem Japaner Kei Nishikori überholt werden und erstmals seit August 2017 aus den Top 5 fallen. Im Vorjahr hatte Zverev in Rom noch das Finale erreicht und auf dem Weg dorthin auch Berrettini geschlagen. „Er ist einer der besten Sandplatzspieler, die wir im Moment haben“, hatte Zverev seinen Gegner vor dem Match bei Sky gelobt. Tatsächlich war der Weltranglisten-33. Berrettini bei seinen letzten beiden Turnierstarts in München bis ins Finale vorgedrungen und hatte in Budapest triumphiert.

          Zverev erwischte einen katastrophalen Start, kassierte gleich im ersten Aufschlagspiel das erste Break und wirkte schon beim Stand von 0:3 etwas ratlos. Auch weil sein Gegner anschließend einige Fehler machte, fand der ATP-Finalsieger anschließend jedoch zurück ins Match. Beim Stand von 5:5 vergab der Davis-Cup-Spieler dann aber zunächst drei Breakbälle und musste anschließend seinen Aufschlag und Satz eins abgeben. In den zweiten Satz startete Zverev mit einem Break, verspielte diesen Vorteil jedoch umgehend wieder. Zwei Matchbälle wehrte er noch ab, den dritten verwandelte der vom Heimpublikum frenetisch gefeierte Berrrettini aber nach 1:48 Stunden.

          Görges zeigt sich verbessert

          Julia Görges hat in Rom dagegen einen Schritt aus ihrem Formtief gemacht und souverän die zweite Runde erreicht. Die 30-Jährige gewann gegen die Taiwanesin Hsieh Su-Wei 6:3, 6:4. Es war Görges' erster Sieg nach zuvor drei Auftaktpleiten in Serie.

          In Madrid und in Charleston/South Carolina war sie jeweils an ihrer ersten Hürde gescheitert, beim Heimturnier in Stuttgart musste sie aufgrund einer Entzündung an der Halswirbelsäule verletzt aufgeben. Ihre nächste Gegnerin in Rom ist nun die Rumänin Mihaela Buzarnescu, die beim Stand von 6:2, 5:4 von der Aufgabe der früheren French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland) profitierte.

          Weitere Themen

          Deutsche Damen folgen den Herren ins Halbfinale

          Hockey-EM : Deutsche Damen folgen den Herren ins Halbfinale

          Die deutschen Hockey-Damen haben sich das Leben selbst schwer gemacht. Aber nach dem Unentschieden gegen Irland stehen sie dennoch im Halbfinale der EM in Belgien. Die Männer müssen in der Runde der letzte vier gegen den Gastgeber spielen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.