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Aufstand der Cheerleader : Erotikshow mit Hang zur Diskriminierung

  • -Aktualisiert am

Gut aussehen und bitte immer schön lächeln: Cheerleader müssen einiges bieten. Bild: Picture-Alliance

In Amerika ist die Pausen-Akrobatik ein Milliardengeschäft. Um dabei zu sein, müssen die Cheerleader teils absurde Verpflichtungen eingehen. Doch nun gibt es mächtig Ärger.

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          Die Bezeichnung für ihren Job hat etwas Harmloses. Was typisch ist für ihre Rolle. Sie sind Randfiguren im modernen amerikanischen Sportalltag, die mit ihren choreographierten Tanzeinlagen die vielen Pausen in den Football- und Basketballspielen füllen. Was man für diese Arbeit mitbringen muss, sind vor allem äußerliche Attribute: gutes Aussehen, ein jugendliches Alter, körperliche Fitness und ein strahlendes Lächeln, das sich wie auf Bestellung anknipsen lässt.

          Dass es sich dabei ausschließlich um Frauen handelt, liegt an der eigentlichen Mission. Cheerleader sind dafür da, um in der verschwitzten Männerwelt ein bisschen Erotik zu versprühen. Zum Beispiel bei ihren Auftritten in knappen Bikinis und in verführerischer Pose auf Fotokalendern. Der Job ist weder gut bezahlt, noch verspricht er langfristig eine berufliche Perspektive. Trotzdem finden sich genügend junge Amerikanerinnen bei den Bewerbungsterminen ein und kämpfen mit Ehrgeiz um einen Platz im Kader.

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