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Ringen : Anna Schell beißt sich zu WM-Bronze durch

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Schwarz-Rot-Gold im Mund: Anna Schell sichert sich Bronze. Bild: dpa

Die WM in Kasachstan ist ein bronzenes Zeitalter für die deutschen Ringer: Auch Anna Schell schloss den Wettbewerb als Dritte ab. Zuvor hatte bereits ein deutsches Trio die WM auf Rang drei beendet.

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          Die deutsche Ringerin Anna Schell hat bei den Weltmeisterschaften in Kasachstan Bronze gewonnen und den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die 26 Jahre alte Athletin aus Aschaffenburg bezwang am Freitag im Duell um Platz drei die japanische Olympiasiegerin Sara Dosho. Schell bescherte dem deutschen Team damit die vierte Medaille in Nur-Sultan, nachdem sie sich durch den Einzug ins Halbfinale bereits die Olympia-Qualifikation in der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm gesichert hatte. Vor dem letzten Wochenende der Titelkämpfe in Kasachstan haben fünf deutsche Sportler ihr Ticket für die Sommerspiele im nächsten Jahr in Tokio sicher. Mit nun vier Bronzemedaillen können die Deutschen sehr zufrieden sein, auch wenn sich vor allem die Greco-Ringer um Frank Stäbler selbst als „goldene Generation“ bezeichnen.

          Gegen die Japanerin, die 2017 Weltmeister geworden war, ließ Schell keine Angriffe zu, punktete bei einem Konter und rettete den Vorsprung zum 4:1-Erfolg über die Zeit. Vor ihr hatten Frank Stäbler, Denis Kudla und Aline Rotter-Focken ebenfalls Bronze gewonnen.

          Die deutschen Freistil-Ringer gingen zum Auftakt ihrer Wettkämpfe dagegen leer aus. Alexander Semisorow hatte am Donnerstag in der Klasse bis 65 Kilogramm sein Achtelfinale verloren, durfte tags darauf aber noch in der Hoffnungsrunde ran. Dort verpasste er durch eine Niederlage gegen den Mongolen Tulga Tomur Ochir aber den Kampf um Bronze und zugleich die Qualifikation für Olympia.

          Ebenfalls ausgeschieden sind Johann Steinfurth (-74 kg) und Schwergewichtler Nick Matuhin. Weil ihre jeweils siegreichen Gegner nicht in das Finale kamen, dürfen die beiden auch nicht in der Hoffnungsrunde ran.

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