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Anke Huber im Gespräch : Ein Hauch von Paris

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Es war einmal: Anke Huber in Aktion Bild: picture-alliance / dpa

Anke Huber ist Sportliche Leiterin des Tennisturniers in Stuttgart. Dort wird es vom nächsten Jahr an eine gravierende Änderung geben. Im Interview gibt die ehemalige Spielerin über die Pläne Auskunft - und spricht über Muskelkater und das Wetter.

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          Anke Huber ist Sportliche Leiterin des Tennisturniers in Stuttgart. Dort wird es vom nächsten Jahr an eine gravierende Änderung geben. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gibt die ehemalige Spielerin über die Pläne Auskunft - und spricht über Muskelkater und das Wetter.

          Frau Huber, beim Tennisturnier der Damen in Stuttgart wird vom nächsten Jahr an auf Sand gespielt. Sie haben den neuen Untergrund auf einem Testplatz in den vergangenen Tagen ausprobiert. Wie geht es Ihnen?

          Wie es mir geht?

          Ohne Tennisschläger: Anke Huber
          Ohne Tennisschläger: Anke Huber : Bild: picture-alliance/ dpa

          Ja, Sie trainieren ja nicht mehr regelmäßig.

          Ich habe tatsächlich ein bisschen Muskelkater. Dabei habe ich nur 45 Minuten gespielt. Aber wenn man länger nicht auf dem Platz war, ist das einfach so. Ich habe zwischendurch ja nur Kindertraining gegeben.

          Waren Sie denn zuletzt mit Ihrer Leistung zufrieden?

          Man ist doch realistisch. Und wenn man nicht mehr allzu viel spielt, dann kann man nicht mehr so gut sein. Das ändert aber nichts daran, dass ich mich immer noch über mein Spiel aufrege und mich über Fehler ärgere. Beinahe so wie früher.

          Nun hat Sie als Sportliche Leiterin des Turniers in den vergangenen Wochen auch die Frage gequält, wie man es schafft, in der Halle einen Sandplatz von Qualität entstehen zu lassen.

          Die Sandmischung wird von Spezialisten gemacht, damit hatte ich wenig zu tun. Unsere Vorgabe war, dass wir Bedingungen schaffen wollten, die so weit wie möglich den French Open ähneln. Das haben wir erreicht. Die Plätze sehen gleich aus, und sie lassen sich vergleichbar spielen. Nur eines können wir nicht: die Luft von Paris imitieren.

          Haben Sie selbst etwas gelernt?

          Sehr viel sogar. Wie viele Materialien zu so einem Sandplatz gehören.

          Was braucht man denn alles, können Sie das aufzählen?

          Oh Gott, nee! Das konnte ich mir nicht merken. Aber ich gebe Ihnen gern eine Nummer. Da können Sie anrufen.

          In Stuttgart wird weiter in der Halle gespielt, nächstes Jahr schon im April. Gehört zum Spiel auf Sand nicht auch die Sonne dazu?

          Wenn es das Wetter gut meint, dann schon. Aber um diese Zeit regnet es in Deutschland nun einmal sehr oft, es ist windig und kalt. Und nach Stuttgart können die Spielerinnen immer noch nach Rom oder Madrid gehen.

          Serena Williams ist in Stuttgart in Runde zwei gescheitert. Hat sie den neuen Belag danach getestet?

          Nein, die Topspielerinnen haben wir noch nicht drauf gelassen. Es waren nur junge deutsche Spielerinnen und bessere Freizeitspieler auf dem Platz.

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