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Frühes Aus in Wimbledon : Kerber trennt sich schon wieder vom Trainer

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Angelique Kerber versucht es fortan wieder mit einem neuen Trainer. Bild: AFP

Erst seit Ende 2018 arbeiteten sie zusammen. Doch der Erfolg war mäßig. In Wimbledon zuletzt schied Angelique Kerber als Titelverteidigerin früh aus. Nun trennt sie sich schon wieder von Coach Rainer Schüttler.

          Deutschlands beste Tennis-Spielerin Angelique Kerber (Kiel) hat die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Rainer Schüttler beendet. Dies teilte Kerber (31) knapp zwei Wochen nach ihrem enttäuschenden Zweitrundenaus beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon via Twitter mit. „Wir haben entschieden, dass es Zeit für einen Neustart ist“, schrieb Kerber: „Veränderungen sind nie einfach – besonders, wenn man mit so einer tollen Person wie Rainer zusammenarbeitet.“

          Kerber und Schüttler hatten seit Ende 2018 zusammengearbeitet – mit mäßigem Erfolg. Bei den Australian Open schied Kerber im Achtelfinale aus, bei den French Open schon in der ersten Runde. Nach ihrem frühen Aus in Wimbledon, wo sie als Titelverteidigerin angereist war, hatte sie bereits gesagt: „Momentan bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber wenn ich auf das ganze halbe Jahr schaue, gab es gute und einige nicht so gute Momente.“ Am Freitag schrieb sie nun, dass sie dem ehemaligen Australian-Open-Finalisten Schüttler „dankbar für seine harte Arbeit und Hingabe in den vergangenen Monaten“ sei: „Er ist ein Freund geworden.“

          Laura Siegemund erreichte derweil beim Tennisturnier in Bukarest das Halbfinale. Die 31-Jährige aus Metzingen gewann am Freitag ihr Viertelfinal-Match gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu mit 7:5, 6:2. Die an Nummer sechs gesetzte Deutsche brauchte fast zwei Stunden, um die ehemalige Siegerin deses Turniers zu bezwingen. Im Halbfinale trifft Siegemund entweder auf die Rumänin Patricia Maria Tig oder die Tschechin Kristyna Pliskova.

          Mischa Zverev schied unterdessen  beim ATP-Turnier in Newport/Rhode Island im Viertelfinale aus. Der 31-Jährige, der erstmals seit rund einem Jahr wieder eine Runde der besten Acht auf der ATP-Tour erreicht hatte, verlor am Freitag 3:6, 0:6 gegen den Spanier Marcel Granollers. Damit geht das mit 650.000 Dollar (580.000 Euro) dotierte Rasenturnier ohne deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase. Mischa Zverev, der ältere Bruder des deutschen Spitzenspielers Alexander Zverev, spielt bislang eine schwache Saison. Bis zum Turnier in Newport hatte er nur ein Match auf der ATP-Tour gewonnen.

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