https://www.faz.net/-gtl-7itgz

Angelique Kerber : „Ein gutes Jahr für mich“

  • Aktualisiert am

Ausgeschieden, aber nicht unzufrieden: „Man spielt hier mit den Besten der Welt, darum bin ich froh, dass ich so weit gekommen bin“ Bild: AFP

Ein Sieg, zwei Niederlagen, drei Wochen Urlaub. Angelique Kerber ist mit ihrer Bilanz bei der Tennis-WM in Istanbul letztlich zufrieden: „Man spielt hier mit den Besten der Welt.“

          1 Min.

          Jetzt ist Zeit für Urlaub. „Mindestens drei Wochen“ lang will sich Angelique Kerber nach dem knapp verpassten Halbfinaleinzug bei der Tennis-WM in Istanbul Auszeit gönnen. Irgendwo in der Sonne will sie verschnaufen, ausspannen und den Kopf frei bekommen. Von dem Turnier der besten acht Tennis-Damen der Saison kann Kerber mit einem guten Gefühl abreisen. Gegen die Branchenführerin Serena Williams blieb sie zwar zum Auftakt chancenlos. Doch nach einem beeindruckenden Sieg gegen die Polin Agnieszka Radwanska fehlte beim 7:6 (7:3), 2:6, 3:6 gegen die frühere tschechische Wimbledonsiegerin Petra Kvitova am Freitagabend nicht viel für einen Platz unter den besten vier. „Man spielt hier mit den Besten der Welt, darum bin ich trotzdem froh, dass ich so weit gekommen bin.“ Die Kielerin bewies, dass sie zur Weltspitze gehört, und präsentierte sich als Außenseiterin in Istanbul stärker als bei ihrer Premiere im Vorjahr, als sie mit drei Niederlagen ausgeschieden war.

          Der Saisonabschluss war auch ein Moment, um zurückzublicken. „Ich denke, es war ein sehr gutes Jahr für mich. Ich bin immer noch in den Top Ten, und ich denke, das zählt“, sagte die Weltrangliste-Neunte. In der ersten Saisonhälfte hatte sie sich jedoch schwergetan, mit der gestiegenen Erwartungshaltung umzugehen. Ihre Trainingsziele stehen schon fest: Sie will ihr Spiel noch mehr mit druckvollen, aggressiven Schlägen variieren. „Ich muss außerdem meinen Aufschlag verbessern.“ Damit will sich die deutsche Nummer eins auch 2014 unter den Besten behaupten. „Ich glaube, das habe ich jetzt mittlerweile bewiesen, dass ich da hingehöre“, sagte sie.

          Weitere Themen

          „Tue es für Mamba!“

          Tiger Woods und Kobe Bryant : „Tue es für Mamba!“

          Tiger Woods trifft der Tod von Kobe Bryant besonders hart. Nachdem der 2016 seine Basketball-Karriere beendet hatte, trainierte er mit Woods oft früh morgens im Kraftraum. Aber nicht nur das verband die Sportstars.

          Topmeldungen

          Die Moderatorin Susan Link vertritt den erkrankten Moderator Frank Plasberg in der WDR-Talkshow „Hart aber fair“. Hinter ihr die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, der CSU-Generalsekretär Markus Blume und die ARD-Börsenexpertin Anja Kohl (von links)

          TV-Kritik: „Hart aber fair“ : Aktien als Allheilmittel

          Die Deutschen sind ein Volk der Sparer. Doch in Zeiten von Negativzinsen muss man umdenken. Bei „Hart aber fair“ raten alle Gäste zu einer Lösung – bis auf Sahra Wagenknecht: Sie setzt auf ein Konzept, das viele als überholt ansehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.