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America’s Cup : Schrecken für die Neuseeländer

Das Oracle-Team setzte die Neuseeländer unter Druck Bild: AP

Die Neuseeländer kentern im achten Duell beim America’s Cup fast und überstehen die Schrecksekunde ohne Schaden. Die Amerikaner gewinnen das Rennen und schöpfen neue Hoffnung.

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          Die Diskussion um Gefahren und Sicherheit hat den America’s Cup wieder erfasst. „Wir hatten jemanden da oben, der nach uns geschaut hat“, sagte der Steuermann des neuseeländischen Teams, Dean Barker. Er und seine Leute hatten am Samstag eine Schrecksekunde zu überstehen, als ihr Katamaran fast gekentert wäre.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ein Hydraulikproblem am 40 Meter hohen Flügelsegel führte dazu, dass das Rennboot beim Aufkreuzen beinahe umkippte. Drei Crewmitglieder befanden sich zu der Zeit auf dem hochsteigenden Rumpf und damit fast 15 Meter über dem Wasser.

          Wie von Geisterhand klatschte der Katamaran dann aber wieder aufs Wasser und konnte von der elfköpfigen Besatzung kontrolliert werden. Vor vier Monaten war der schwedische Artemis-Katamaran gekentert und hatte den Olympiasieger Andrew Simpson unter sich begraben. Er konnte nicht mehr gerettet werden.

          Diesmal ging es glimpflich aus. „Diese Boote haben Kraft. Ein Fehler oder ein Problem kann das Rennen, aber auch viel mehr kosten. Aber wenn man an die Grenzen geht, dann kann es schon mal gefährlich werden“, sagte Barker später. Die Erleichterung war ihm anzumerken, obwohl das einzige Rennen an diesem Tag gegen das Oracle-Team dadurch verloren ging.

          „Wir haben gearbeitet und sind jetzt schneller“

          Der Rückstand der Neuseeländer im Ziel auf den Titelverteidiger Oracle betrug 52 Sekunden, nachdem sie bis zum Beinahe-Unfall geführt hatten. „Wir haben an unserem Boot und unseren Manövern gearbeitet und sind jetzt schneller“, sagte Oracle-Steuermann James Spithill. Er hofft weiterhin auf die Wende.

          Am Samstag brauchten die Neuseeländer noch drei Renn-Siege, um den Titel zu gewinnen, die Amerikaner neun. Die Rennleitung sagte den zweiten Wettbewerb des Tages aber wegen zu viel Wind ab. Diese Vorsicht ist auch eine Folge aus dem tödlichen Unfall im Mai. Die Sicherheitsvorkehrungen waren daraufhin verändert worden.

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