https://www.faz.net/-gtl-a14wt

Anton Segners Neuseeland-Traum : Der Nowitzki des Rugbysports

  • -Aktualisiert am

Auf und davon: Nachwuchstrainer Craig Philpott sieht Anton Segner (schwarzes Trikot) als „wichtigen Teil des neuseeländischen Rugbys“. Bild: Privat

Mit 15 Jahren zog Anton Segner von Frankfurt nach Neuseeland. Für seinen Sport Rugby. Er will in die Mannschaft, in die es noch kein Deutscher geschafft hat: Er träumt von einer Karriere bei den All Blacks.

          3 Min.

          Wenn in Neuseeland von „that German kid“ die Rede ist, geht es um den Rugbyspieler Anton Segner. Verwechslungsgefahr ausgeschlossen. Noch ist es zwar nicht so, dass der Hesse dort auf der Straße von jedem erkannt wird. Aber sein Name ist in Neuseeland, wo Rugby verehrt wird, vielen Menschen geläufig, weil er sportlich ein begnadeter Himmelsstürmer zu sein scheint – und das als Deutscher im Rang eines „Rugby-Exoten“. Mit 15 Jahren zog er dorthin und hat seitdem Erfolg. Das macht seine Sonderstellung aus in dem Pazifik-Staat.

          Segner, der von Frankfurt aus übersiedelte, ist jetzt, mit 19 Jahren, der jüngste deutsche Spieler, der mit einem Profivertrag ausgestattet wurde. Die „Crusaders“, ein Verein aus der internationalen „Super Rugby League“ mit Topklubs unter anderem aus Australien, Argentinien und Südafrika, haben ihn in ihr Programm aufgenommen. In den Reihen der neuseeländischen U-18-Nationalmannschaft, für die er auflief, war Segner im Vorjahr der Einzige, der einen Profivertrag unterschrieben hat. Das unterstreicht den kometenhaften Aufstieg des Dritte-Reihe-Stürmers, der bei der U 18 seinen ersten Haka – den rituellen Kriegstanz der Maori – mitmachte.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Demo am 1. August in Berlin

          „Querdenken 711“ : Und wieder die Politiker!

          Eine Initiative peitscht Bürger in der Corona-Pandemie auf, um sie zu ihren Demos zu locken. Doch angebliche Belege sind gefälscht, Fotos aus dem Zusammenhang gerissen.
          Franziska Giffey (SPD)

          F.A.Z. exklusiv : Giffey wurde rechtswidrig bevorzugt

          Die Bundesfamilienministerin hätte für den Verstoß von Zitierregeln keine „Rüge“ durch die Freie Universität bekommen dürfen. Dafür fehlt es an einer Rechtsgrundlage, schreibt der Wissenschaftliche Parlamentsdienst des Berliner Abgeordnetenhauses.
          Zur Verteidigung gegen China bereit: Taiwans Präsidentin  Tsai Ing-wen bei einer Militärübung.

          Chinas Konflikt mit Amerika : Nach Hongkong jetzt Taiwan?

          Auch die militärischen Spannungen zwischen China und Amerika nehmen gefährlich zu. Ein gewaltsamer Konflikt der beiden Supermächte im südchinesischen Meer scheint nicht mehr ausgeschlossen.