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Turbulenzen im Tennis : Überfällige Trennung von Zverev und Lendl

  • -Aktualisiert am

Aus im Halbfinale in Hamburg und Trennung von Trainer Ivan Lendl: Alexander Zverev Bild: dpa

Dass es nicht lange gutgehen würde mit Trainer Ivan Lendl und Alexander Zverev, hatte sich angedeutet. Nun ist es vorbei. Wie dieser Fall von der Konkurrenz betrachtet wird, sagt einiges über dessen Dimension.

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          Für Trennungen den richtigen Zeitpunkt zu finden, gehört zu den schwierigsten Aufgaben des Lebens. Dass es nicht mehr lange gutgehen würde mit Ivan Lendl und Alexander Zverev, hatte sich schon eine Weile angedeutet. Nach der guten ersten Hälfte der elfmonatigen Partnerschaft mit dem Titel bei den ATP Finals als Höhepunkt, lief es in der zweiten nicht mehr rund. Die als unproblematisch beschriebene Kooperation zwischen Lendl und Alexander Zverev senior, der den Sohn in die Weltspitze geführt hatte und stets dessen Chefcoach war, wurde am Ende zu einer Belastung.

          Zverev junior nahm die Nachricht des Rückzuges von Ivan Lendl ohne sichtbare Aufregung hin, wunderte sich allerdings über den Zeitpunkt während des Hamburger Turniers. Das sei nicht gerade toll gewesen. Es habe eine Verabredung gegeben, sich demnächst zusammenzusetzen, aber beiden sei klar gewesen, was das zu bedeuten hatte. Nach der Kritik, die er kürzlich an Lendls Arbeitseinsatz öffentlich geübt hatte, hätte er sich allerdings nicht über dessen Reaktion wundern müssen; wer lässt sich schon nachsagen, einen hochkarätigen Job mit halber Kraft zu erledigen.

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