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Masters-Tennisturnier : Zverev erreicht Halbfinale und trifft auf Nadal

  • Aktualisiert am

Alexander Zverev erreicht Halbfinale bei Masters-Tennisturnier in Paris. Bild: dpa

Ungeachtet der privaten Turbulenzen schlägt sich Alexander Zverev auf dem Tennisplatz derzeit hervorragend. Der Deutsche gewinnt beim Turnier in Paris auch das Match gegen Stan Wawrinka und steht im Halbfinale.

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          Die Schlagzeilen über sein Privatleben bringen Tennisprofi Alexander Zverev beim Masters-Turnier in Paris nicht von seinem Erfolgsweg ab. Mit dem 6:3, 7:6 (7:1) gegen den Schweizer Stan Wawrinka zog der Weltranglisten-Siebte am Freitagabend ins Halbfinale ein. Dort fordert der 23-Jährige am Samstag den spanischen Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal heraus, der sich gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta 4:6, 7:5, 6:1 durchsetzte. Gegen Nadal hat Zverev bisher nur eins von sechs Duellen gewonnen.

          Gegen den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Wawrinka hatte Zverev im Viertelfinale anfangs überraschend wenig Probleme. Die deutsche Nummer eins schlug stark auf und sicherte sich das erste Break zum 3:2. Zwar gab der US-Open-Finalist seinen Aufschlag gleich wieder ab, holte sich aber mit zwei weiteren Breaks den ersten Satz.

          Im zweiten Durchgang geriet Zverev in Rückstand, verhinderte bei 4:5 und Aufschlag des Gegners aber noch den Satzausgleich. Im Tiebreak war der Hamburger der klar bessere Spieler, gewann die ersten fünf Punkte und machte das Weiterkommen perfekt. Im zweiten Halbfinale am Samstag stehen sich der Kanadier Milos Raonic und Daniil Medwedew aus Russland gegenüber.

          Das Masters in Paris ist für Zverev der erste Auftritt nach seinen beiden Turniersiegen in Köln. Im Anschluss daran hatte es vor allem Schlagzeilen über sein Privatleben gegeben. Zunächst hatte seine frühere Freundin Brenda Patea öffentlich gemacht, dass sie von Zverev schwanger sei. Dann hatte in Olga Scharipowa, eine weitere ehemalige Freundin, von Übergriffen durch ihren damaligen Freund berichtet. Zverev hat diese Vorwürfe in einem Statement bei Instagram zurückgewiesen.

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