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Zverev in London : „Ein Ort, den ich liebe“

  • -Aktualisiert am

Wieder groß im Geschäft, zumindest vorläufig: Alexander Zverev bei den ATP-Finals, wo ihm ein Coup gegen Rafael Nadal gelang. Bild: Reuters

Erste Siege nach einer Reihe von Niederlagen öffnen Türen und reduzieren Ballast. Alexander Zverev legt bei den ATP-Finals los, als habe es für ihn den Gang durchs Labyrinth nicht gegeben.

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          Es dauerte nicht lange, bis die erste Bilderserie in den sozialen Netzwerken erschien, eine Trilogie der Siege. In der ersten Sequenz ging Alexander Zverev auf Roger Federer zu, reichte ihm die rechte Hand und klopfte dem Schweizer dann mit derselben Hand freundschaftlich auf dessen Brust. In der zweiten wiederholte sich der Ablauf mit Novak Djokovic, und in der dritten, der aktuellen Ausgabe, folgte Rafael Nadal. Es waren die Bilder nach Zverevs Siegen gegen die großen Drei des Tennis im Rahmen der ATP Finals, die ersten beiden von den letzten Spielen des vergangenen Jahres, das neue vom ersten Auftritt in diesem. Wie er 2018 aufgehört hatte, legte Zverev 2019 wieder los – so, als habe es den Gang durchs Labyrinth in den zwölf Monaten dazwischen nicht gegeben.

          Als Zverev hinterher gefragt wurde, ob die Londoner O2 Arena in gewisser Weise ein magischer Ort für ihn sei, da ließ er die Magie außen vor und beschrieb die Verbindung eine Nummer kleiner so: „Es ist definitiv ein Ort und ein Platz, den ich liebe.“ Beim deutlichen Sieg in zwei Sätzen gegen die Nummer eins der Welt in weniger als anderthalb Stunden schlug Zverev so gut auf wie vielleicht noch nie in diesem Jahr. Mehrfach rauschten seine Geschosse mit mehr als 230 Kilometern pro Stunde übers Netz, Zverev gewann 88 Prozent aller ersten Aufschläge, und in der Rubrik Doppelfehler stand am Ende eine süße, kleine zwei.

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