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Alba Berlin gegen FC Bayern : Das Dauerduell als Showdown um den Titel

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Applaus, Applaus: Alba Berlin erreicht die Finalserie. Bild: dpa

Alba Berlin folgt dem FC Bayern ins Finale um die Basketball-Meisterschaft. Die Erzrivalen treffen in den vergangenen Jahren fast immer in den Playoffs aufeinander – stets mit dem besseren Ende für das gleiche Team.

          Das Dauerduell der Erzrivalen ist perfekt: Zum dritten Mal seit 2014 treffen der FC Bayern und Alba Berlin im Meister-Showdown der Basketball-Bundesliga aufeinander. Nach den Münchnern setzte sich auch der Hauptstadtklub am Sonntag in seiner Halbfinalserie vorzeitig mit 3:0-Siegen durch.

          Durch den 100:89 (47:43)-Auswärtserfolg bei den EWE Baskets Oldenburg hat Alba auch die Qualifikation für die Euroleague sicher, da Finalgegner Bayern bereits eine Wildcard für die kommende Saison der europäischen Königsklasse erhält. München hatte sich in seinem Halbfinale gegen Außenseiter Rasta Vechta ebenfalls mit 3:0 durchgesetzt. Das erste von maximal fünf Finalspielen findet am kommenden Sonntag in München statt.

          „Die Vorfreude ist riesig“, sagte Alba-Kapitän Niels Giffey bei Magentasport mit Blick auf das Endspiel und lobte die starke Teamleistung. „Oldenburg war über die ganze Saison ein starker Gegner. Wir hatten ein bisschen mehr Tiefe, haben schneller gezockt.“ Nach seinem eigenen souveränen Einzug ins Finale ist der FC Bayern heiß auf die Titelverteidigung.

          „Das war noch nicht unser Ziel, wir müssen noch drei Spiele gewinnen“, sagte Münchens Profi Petteri Koponen im Anschluss an das 95:80 (49:41) im Halbfinale gegen Rasta Vechta. Mit einer mannschaftlich starken Leistung ließ der Top-Favorit dem vom famosen Distanzschützen T.J. Bray angetriebenen Außenseiter keine Chance und freut sich nun auf das vierte Finale in sechs Jahren. „Nochmal ein anderes Kaliber“ erwartet Kapitän Danilo Barthel nun im Endspiel.

          Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel der Best-of-five-Serie können die in den Playoffs noch ungeschlagenen Bayern den Beginn des Endspiels kaum erwarten. Die acht Tage Pause bis zum Beginn des Finals müssten nicht sein, meinte Nihad Djedovic. „Eine Woche ist mir persönlich zu viel. Das gibt es auf der ganzen Welt nicht, dass man sieben Tage bis zum Finale warten muss“, haderte der Flügelspieler.

          Der Routinier befürchtet, dass den Bayern etwas der Schwung abhanden kommen könnte. Nach einer vollgepackten Saison samt XXL-Programm in der Euroleague zeigten die Münchner gegen Vechta in drei Spielen souveräne Auftritte. Am Samstag war der Sieg trotz eines ganz kurzen Aufbäumens der Gäste nie in Gefahr, die Bayern hatten das Spiel dank taktischer und individueller Überlegenheit absolut im Griff. „Es war eine Freude, gegen sie zu spielen“, sagte Rasta-Trainer Pedro Calles. „Sie waren von der Rotation, Größe und Athletik her einfach besser.“

          Nun kommt es wieder einmal zum Dauerduell Alba gegen Bayern. Im Vorjahr hatten sich die Münchner in einer engen Finalserie mit 3:2-Siegen durchgesetzt. Auch 2014 gab es dieses Duell um den Titel, damals ebenfalls mit dem besseren Ende für die Bayern. In den vergangenen sechs Spielzeiten trafen beide Teams fünfmal in den Playoffs aufeinander – immer gewannen die Münchner.

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