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Alba Berlin : Auf dem Weg zum Gipfel

Überragend bei Alba: Peyton Siva am Ball. Bild: dpa

Die Basketballer aus Berlin spielen auf der in tausend Metern Höhe gelegenen Halle Poliesportiu d’Andorra um den Einzug ins Eurocup-Finale. Der erste Schritt nach oben ist ihnen gelungen.

          Ist der 102:97-Sieg von Alba Berlin über Morabanc Andorra schon die halbe Miete? Oder erst ein Drittel des Weges ins Finale des Eurocup, in dem zusätzlich zum Titel um die Qualifikation für die Euro-League gehen wird? Am Freitag jedenfalls werden die Basketballprofis aus Berlin zum zweiten Halbfinalspiel den Gipfel des europäischen Basketballs erreichen: die in tausend Meter Höhe gelegene Halle Poliesportiu d’Andorra.

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Alba, die offensivstärkste Mannschaft des Eurocup, die schon sechs internationale Spiele dreistellig gewonnen hat, führte in der Partie am Dienstagabend vor 9000 Zuschauern in Berlin bereits mit 18 Punkten Vorsprung (57:39). Doch dann ließ die Treffsicherheit der Berliner nach, und das Team aus dem Fürstentum holte den Vorsprung bis auf drei Punkte auf (97:94). Luke Sikma, mit 20 Punkten und sechs Assists der erfolgreichste Berliner Werfer der Partie, und Martin Hermannsson (10 Punkte/7 Assists) sicherten ihrem Team mit zwei Treffern und einem Freiwurf in letzter Minute den Sieg.

          Überragend spielte Aufbauspieler Peyton Siva. Er erzielte 18 Punkte, gab neun Pässe, die zu Treffern führten, und wurde wie schon zuvor im Viertelfinale als wertvollster Spieler der Runde ausgezeichnet. Sollte Berlin sich in der dünnen Luft der Pyrenäen nicht durchsetzen können, wird am Mittwoch kommender Woche ein drittes Spiel entscheiden. Alba, Fünfter der Bundesliga, hat dann wieder Heimvorteil gegen den Neunten der spanischen Liga. Im anderen Halbfinale gab es 66 Punkte weniger als in Berlin: Valencia Basket besiegte Unics Kasan 69:64.

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