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Abschied von Roger Federer : Fünf Spiele für die Ewigkeit

Triumph im Wimbledon: Roger Federer gewinnt 2003 seinen ersten Grand-Slam-Titel – im Alter von 21 Jahren. Bild: Imago

103 Titel, 1251 Siege, knapp 117 Millionen Dollar Preisgeld: Roger Federer verschiebt die Grenzen im Tennis. Nun tritt er ab. Fünf Matches, die ihn und den Sport verändert haben.

          5 Min.

          Wimbledon, 6. Juli 2003

          Thomas Klemm
          Sportredakteur.

          An diesem Tag wird der Champion Roger Federer geboren. Er ist 21 und gilt seit Langem als Tennistalent, das seinesgleichen sucht. Den Vorschusslorbeer hat der Schweizer bis zu diesem Tag nur gelegentlich rechtfertigen können, beispielsweise 2001, als er im Achtelfinale von Wimbledon sein Idol Pete Sampras besiegt hat.

          Danach kann Federer das Niveau nicht halten, weshalb sich alle Zweifler bestätigt sehen, die behaupten, dass dem Hochbegabten die mentale Stärke für große Triumphe fehle. 2003 sieht es in London allerdings so aus, als würde Federer diesmal an seinem Körper scheitern. Der Rücken, der über viele Profijahre hinweg seine empfindlichste Stelle sein wird, bereitet bis zum Viertelfinale Beschwerden. Er habe schon überlegt, das Handtuch zu werfen, sagt Federer später.

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