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3. Runde DHB-Pokal : Großwallstadt in der Krise

  • Aktualisiert am

Siegtreffer in Göppingen: Magdeburgs Andreas Rojewski trifft 17 Sekunden vor der Schlusssirene Bild: picture alliance / dpa

Die Krise des Handball-Bundesligaklubs TV Großwallstadt nimmt kein Ende: In der dritten Runde des DHB-Pokals scheitert der Traditionsverein deutlich mit 20:27 beim klassentieferen ThSV Eisenach. Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt feiern Kantersiege.

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          Mit einem ungefährdeten Sieg ist der THW Kiel in das Achtelfinale des DHB-Pokals eingezogen. Der Champions-League-Gewinner feierte am Mittwochabend in der dritten Runde beim Zweitligaklub SC DHfK Leipzig einen 43:27 (23:15)-Kantersieg. Ebenso sicher erreichte die SG Flensburg-Handewitt durch einen 42:31 (25:15)-Sieg bei der TuS Ferndorf die nächste Runde. Überraschend war jedoch die Vielzahl an Gegentreffern.

          Die in der Bundesliga verlustpunktfreien Rhein-Neckar Löwen setzten sich beim VfL Gummersbach mit 32:25 (16:10) durch. Dagegen schieden einen Tag nach den Füchsen Berlin weitere sieben Bundesligaklubs aus dem Pokalwettbewerb aus. Beim TV Großwallstadt fand die Krise auch im Pokal ihre Fortsetzung: Der Vorletzte der Bundesliga verlor unterwartet deutlich beim Zweitligaklub ThSV Eisenach mit 20:27 (13:14). Das überraschende Pokal-Aus ereilte auch die HSG Wetzlar. Der Bundesliga-Fünfte verlor beim VfL Bad Schwartau mit 30:33 (12:14). Aufsteiger TV Neuhausen schied durch eine blamable 20:33 (9:20)-Pleite beim TV Emsdetten aus.

          Magdeburg setzt sich in Göppingen durch

          Der TBV Lemgo zog vor heimischer Kulisse mit 31:33 (13:17) gegen den TSV Hannover-Burgdorf den Kürzeren. Überragender Mann auf dem Parkett war Lemgos ehemaliger Rückraumspieler Mait Patrail, der für Hannover 13 Tore warf. Bundesliga-Aufsteiger TuSEM Essen verlor bei Mitaufsteiger GWD Minden mit 23:27 (10:12). Zum Abschluss der dritten Runde lieferten sich Frisch Auf Göppingen und der SC Magdeburg ein ausgeglichenes Spiel. In der Göppinger EWS Arena setzte sich Magdeburg schließlich mit 37:35 (33:33, 19:16) durch. Nationalspieler Andreas Rojewski warf 17 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer. Die Partien des Achtelfinales werden am Samstag am Rande des Bundesliga-Topspiels HSV Hamburg gegen den THW Kiel durch Diskus-Olympiasieger Robert Harting ausgelost. Angesetzt sind die Spiele für den 12. Dezember.

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