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3:1 gegen Slowakei : Volleyballerinnen gewinnen viertes EM-Spiel

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Die deutsche Mannschaft feiert den Sieg gegen die Slowakei. Bild: EPA

Die deutschen Volleyball-Frauen spielen weiterhin eine makellose Europameisterschaft. Nun könnten sie gegen Außenseiter Weißrussland sogar den Gruppensieg schaffen.

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          Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der EM auch ihre vierte Partie gewonnen und stehen kurz vor dem Gruppensieg. Einen Tag nach dem Sensationserfolg gegen Rekordchampion Russland bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski den zuvor noch ungeschlagenen Co-Gastgeber Slowakei in einem hart umkämpften Match mit 3:1 (25:22, 26:28, 25:18, 25:21).

          „Meine Mannschaft hat auf einem konstant guten Niveau gespielt, wir hatten auch die ein oder anderen schwierige Phase dabei. Heute das Spiel war von der Ausgangslage her viel schwerer als das Spiel gegen Russland“, sagte Koslowski: „Es war schon sehr beeindruckend, wie cool meine junge Mannschaft das hier runtergespielt hat.“ Beste deutsche Angreiferin vor 5250 Zuschauern in der Ondrej-Nepela-Arena am Dienstagabend war Jennifer Geerties mit 17 Punkten.

          Im letzten Vorrundenspiel an diesem Mittwoch (20.00 Uhr/Sport1) gegen Außenseiter Weißrussland können die Deutschen den Staffelsieg perfekt machen. Im Achtelfinale ginge es dann „nur“ gegen den Vierten der Gruppe B, und somit eine vermutlich leichtere Aufgabe.

          „Es ist unbeschreiblich, mir fehlen echt die Worte. Es war eine Teamleistung, die echt krass war“, hatte Diagonalangreiferin Louisa Lippmann nach dem Sensationssieg gegen EM-Rekordchampion Russland tags zuvor gesagt. Der letzte Sieg gegen die Volleyball-Großmacht hatte fast 16 Jahre zurückgelegen.

          Und die Deutschen nahmen den Schwung aus ihrem Coup zunächst auch gegen die Slowakei mit. Die Co-Gastgeber der EM versuchten mit ihren Aufschlägen viel Druck zu machen. Doch die Deutschen konterten im ersten Satz mit einer stabilen Annahme und Mut im Angriff.

          Im zweiten Durchgang wehrten Koslowskis Spielerinnen sogar einen Satzball ab, mussten in hitziger Atmosphäre, auch beeinträchtigt durch einige fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, aber schließlich den Ausgleich hinnehmen. Nach etwas nervösem Beginn im dritten Durchgang fand Deutschland wieder zu seinem Spiel und holte sich die 2:1-Führung. Annahme und Zuspiel stimmten, die Angriffe wurden wieder konsequent durchgespielt. Im vierten Satz war es schließlich Louisa Lippman, die den zweiten Matchball verwandelte.

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