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Masters Cup : Siegspieler Moya hilft Hewitt ins Halbfinale

  • Aktualisiert am

Ungeschlagen durch die Vorrunde: Carlos Moya Bild: dpa

Beim Tennis-Masters Cup spielen die Spanier Moya und Ferrero sowie der Australier Hewitt und der Schweizer Federer im Halbfinale gegeneinander.

          Der Spanier Carlos Moya hat beim Masters Cup der Tennis-Profis in Schanghai ungeschlagen den Sieg in der Roten Gruppe erkämpft und trifft im Halbfinale auf seinen Landsmann Juan Carlos Ferrero.

          Mit dem 7:6 (9:7), 3:6, 6:4-Erfolg gegen seinen zweiten Landsmann Albert Costa ebnete Moya zugleich dem Australier Lleyton Hewitt den Weg ins Halbfinale, der dort auf den Schweizer Roger Federer trifft.

          Johansson steigt für Agassi ein

          Andre Agassi hat derweil sein drittes und letztes Gruppenspiel wegen einer Hüftverletzung abgesagt. Der Ehemann von Steffi Graf spielte bei seiner 14. Masters-Teilnahme deutlich unter seinen Möglichkeiten, und war nach zwei Niederlagen ohnehin aus dem Rennen.

          Für Agassi bestritt am Freitag Ersatzmann Thomas Johansson (Schweden) das abschließende Match in der Goldenen Gruppe das er 3:6, 5:7 gegen Roger Federer verlor. Federer war nach zwei Siegen ebenso wie der Spanier Carlos Moya in der Roten Gruppe bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert.

          Moya hielt Hewitt die Tür auf

          Durch seinen hart erkämpten 7:6 (9:7), 3:6, 6:4-Erfolg gegen Albert Costa öffnete der Mallorquiner Moya Titelverteidiger Hewitt die Tür zum Halbfinale. Costa hätte mit einem Erfolg über Moya den Weltranglistenersten Hewitt aus dem Wettbewerb werfen können.

          Die Partie stand über 2:35 Stunden auf hohem Niveau, Moya wollte unbedingt gewinnen, um ungeschlagen als Gruppensieger der Roten Gruppe ins Halbfinale einzuziehen. Die Entscheidung gegen Costa fiel spät im dritten Satz, als Costa wegen Rückenproblemen beim Stand von 3:4 ärztliche Behandlung in Anspruch nahm und anschließend sichtbar behindert war. „Es tut mir Leid für Albert“, tröstete Moya seinen Kollegen: „es war ein enges Match für uns beide.“

          Als letzter Spieler qualifizierte sich in der Goldenen Gruppe Ferrero durch den 7:5, 6:3-Erfolg über den Tschechen Jiri Novak für die Vorschlussrunde.

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