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Doping-Verdacht : Britischer Verband entlastet Farah und Salazar

  • Aktualisiert am

Mo Farah Bild: dpa

Leichtathlet Mo Farah und sein Trainer sind vom britischen Verband von den Anschuldigungen der Nutzung von Dopingmitteln freigesprochen worden. Es gebe „keine Anzeichen für ein Fehlverhalten“.

          Der britische Leichtathletik-Verband hat seinen Doppel-Olympiasieger Mo Farah und dessen Trainer Alberto Salazar in der Doping-Debatte der vergangenen Wochen entlastet. Es gebe „keine Anzeichen für ein Fehlverhalten“ bei Farah, teilte der Verband am Donnerstag mit. Er habe auch keine Zweifel an der Sachgemäßheit der Daten und Informationen, die Salazars Team den Briten für eine genaue Untersuchung zur Verfügung gestellt habe.

          Dem amerikanischen Starcoach war im Juni in einer BBC-Reportage vorgeworfen worden, in seiner Trainingsgruppe seit Jahren mit verbotenen Substanzen zu arbeiten. Gegen den 5000- und 10.000-Meter-Olympiasieger Farah wurden in dem TV-Bericht keine Anschuldigungen erhoben, dennoch geriet auch er in der Folgezeit unter Doping-Verdacht.

          Farah und Salazar haben jede Form von Doping-Missbrauch wiederholt bestritten. Einen ausführlichen Bericht in dieser Sache will der britische Verband nach den Weltmeisterschaften Ende August in Peking veröffentlichen.

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