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Leichtathletik : Weltklasse-Zeiten in Zeulenroda

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Gina Lückenkemper: Viel fehlt nicht mehr zu hundert Metern unter elf Sekunden. Bild: dpa

Die deutschen Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Rebekka Haase pushen sich gegenseitig und laufen mit persönlichen Bestzeiten knapp über elf Sekunden in die Weltelite hinein.

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          Die deutschen Top-Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Rebekka Haase haben mit Weltklasse-Zeiten über 100 Meter für die besten Leistungen des 18. Zeulenroda-Meetings der Leichtathleten gesorgt. Mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit von 11,04 Sekunden bei regulärem Rückenwind von 1,8 Metern pro Sekunde katapultierte sich die 20 Jahre alte Dortmunderin Lückenkemper im Vorlauf an die Spitze der deutschen und auf Rang fünf der Weltjahresbestenliste.

          Mit nur zwei Hundertsteln Rückstand war Haase - wie Lückenkemper EM-Dritte des Vorjahres mit der deutschen Staffel - am Himmelfahrtstag ebenfalls so schnell wie niemals zuvor. Die Läuferin aus dem Erzgebirge ist aktuell die Nummer acht der weltschnellsten Frauen. Das Finale gewann Lückenkemper bei weniger Rückenwind in 11,16 Sekunden vor Haase (11,22). „Der Saisonauftakt ist für mich richtig gut gelaufen. Ich habe hier gemeldet, weil ich auf Rebekka Haase treffen wollte. Wir pushen uns immer gegenseitig“, sagte Lückenkemper. „Ich freue mich über den neuen Hausrekord und die Tatsache, dass ich zum zweiten Mal die deutsche WM-Norm unterboten habe“, meinte die 24 Jahre alte Haase.

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          Schnellster Sprinter war bei absoluter Windstille der Wattenscheider Aleixo Platini Menga. In 10,23 Sekunden verpasste er aber ebenso die WM-Normzeit von 10,12 Sekunden wie Roy Schmidt (DHfK Leipzig/10,18) als Zweiter und Robert Hering (Wattenscheid/ 10,40) auf Rang vier. Mit seiner Siegerzeit von 20,50 Sekunden über 200 Meter schrammte Menge um eine Zehntel an der Norm vorbei. Im Hürdensprint verpasste der für Wattenscheid startende Geraer Erik Balnuweit in 13,57 Sekunden die WM-Norm um neun Hundertstel.

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