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Leichtathletik : Lange Gesichter bei Krause und Schwanitz

  • Aktualisiert am

Christina Schwanitz: 18,27 Meter waren nicht das, was sie sich vorstellte Bild: dpa

Christina Schwanitz schafft das Kunststück, dreimal die gleiche Weite zu stoßen. Allerdings bleibt sie in Karlsruhe ebenso hinter ihren Erwartungen zurück, wie Gesa Krause über 1500 Meter.

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          Enttäuschungen haben die deutschen Asse Gesa Krause und Christina Schwanitz beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe erlebt. Beim Auftakt der World Indoor Tour in der Europahalle kamen Vorzeigeläuferin Krause über 1500 Meter und die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Schwanitz am Freitagabend jeweils nur auf Rang fünf. Die Veranstaltung fand als reines TV-Event mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Corona-Tests bei allen Beteiligten sowie ohne Zuschauer und Journalisten statt.

          Für die 36. Auflage des Meetings mit 130 Athleten waren die Macher von der Messe zurück in die Europahalle gezogen. Dabei hatte Krause nicht den erhofften schwungvollen Start ins Olympia-Jahr. Die zweimalige WM-Dritte über 3000 Meter Hindernis vom Verein Silvesterlauf Trier blieb auf der ungewohnten 1500-Meter-Strecke in 4:15,38 Minuten deutlich hinter ihrer Bestzeit zurück. „Es ist keine grandiose Zeit. Man braucht diese Routine, die hat einfach gefehlt“, sagte sie. „Die 4:15 zeigen, dass es ein sehr, sehr langer Weg ist.“ Einen deutschen Sieg gab es durch die Münchnerin Katharina Trost in 4:12,02 Minuten dennoch.

          Schwanitz vom LV 90 Erzgebirge kam fünf Tage nach ihren 19,11 Metern in Chemnitz nur auf 18,27 Meter. Dabei brachte die 35-Jährige das Kunststück fertig, diese Weite gleich dreimal hinzulegen. Die portugiesische Siegerin Auriol Dongmo glänzte mit dem Landesrekord von 19,65 Metern.

          Im Stabhochsprung schwang sich Topfavorit Renaud Lavillenie aus Frankreich auf starke 5,95 Meter hinauf und scheiterte erst an 6,00 Metern. Der Olympiasieger von 2012 ließ damit unter anderen den früheren Weltmeister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken/5,62) und Torben Blech (Leverkusen/5,72) deutlich hinter sich.

          Eine Topzeit lieferte die Britin Dina Asher-Smith als Siegerin über 60 Meter ab. Die Freiluft-Weltmeisterin über 200 Meter gewann in 7,08 Sekunden. Beste Deutsche war Lisa Mayer aus Wetzlar als Vierte in 7,21 Sekunden.

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